Knappe Niederlage nach wahrem Torfestival

Gräfelfing – Nachdem man bereits in der vergangenen Saison zweimal gegen den Mitaufsteiger HSG Würm-Mitte verlor, war die diesjährige Mission klar: es sollten endlich zwei Punkte her.

Trotz der kurzfristig zu verkraftenden Ausfälle von Linksaußen Janine Lauth und Trainer Sascha Spoo, waren die Hegauerinnen top-motiviert und starteten auch so in die temporeiche Partie bei der HSG Würm-Mitte.

Bis zum 6:6 in der 12. Spielminute – erzielt durch eine an diesem Abend sehr stark aufspielende Alina Bauer – gestaltete sich das Spiel – laut Steißlinger Vereinsmitteilung – ausgeglichen und auf Augenhöhe.

Nach der ersten Zeitstrafe gegen den TuS, geriet das Team erstmalig ins Hintertreffen. Die sonst so kompakte 5:1-Abwehr stand nicht wie gewohnt und man schaffte es zu selten das Angriffsspiel der HSG zu unterbinden.

Besonders die beiden Außenspielerinnen der Gastgeberinnen stachen an diesem Abend heraus und trugen mit 16 Treffern fast die Hälfte aller Tore bei. Mit insgesamt 19 Gegentoren musste man sich in die Halbzeitpause begeben.

In Halbzweit zwei ging es auf Augenhöhe weiter. Die „Würmtaler Wildkatzen“ setzten sich immer wieder bis auf drei Tore Vorsprung ab, doch ließ der TuS sich nicht abschütteln und kämpfte sich nach und nach mit sehenswerten Treffern heran.

Ganze fünf Zeitstrafen mussten die Steißlinger Damen in der zweiten Hälfte hinnehmen, doch auch davon ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen. 49 Sekunden vor Spielende schaffte das Team durch einen tollen Treffer von Kim Espinosa den Ausgleich, woraufhin die HSG ihr letztes Timeout nahm.

Allerdings war es der Würmer Linksaußen vergönnt, den 39:38-Siegestreffer für ihre Mannschaft zu erzielen und die Hegauerinnen mussten sich nach einem sehr temporeichen Handballspiel knapp geschlagen geben.

TuS Steißlingen I:

Tina Schlund, Sophie Leenen (Tor); Alina Bauer (8), Gina Wöhr (2), Selina Röh (11/6), Selina Gaus (3), Jennifer Grathwohl (3), Kerstin Lang, Réka Lovászi, Marie Stumpf, Lucy Dzialoszynski (4/1), Miriam Borrmann, Lisa Maier (3), Kim Espinosa (4).