Die TuS-Reserve hat in der Verbandsliga eine echte Duftmarke gesetzt

Steißlingen – Nach der Durststrecke der vergangenen Wochen haben sich die Damen II des TuS Steißlingen eindrucksvoll zurückgemeldet.

Mit einem – laut Vereinsmitteilung – fulminanten 37:16-Heimsieg gegen den Tabellennachbarn VfL Nagold schickte das Team ein deutliches Signal an die Verbandsliga-Konkurrenz.

Nach einem kurzen Abtasten in den ersten Augenblicken übernahm der TuS ab der 5. Spielminute komplett das Kommando.

Was die Zuschauer dann zu sehen bekamen, war – so der TuS weiter – Handball aus einem Guss. Die Abwehrleistung sei schlichtweg phänomenal gewesen.

Aggressiv, beweglich und perfekt aufeinander abgestimmt ließen die Steißlingerinnen den Gästen kaum Raum zum Atmen.

Gewonnene Bälle wurden postwendend in extrem hohes Tempo nach vorne umgemünzt. Die Belohnung war eine komfortable 15:8-Führung zur Halbzeit.

Die hätte bereits erahnen lassen, in welche Richtung dieses Spiel kippen würde. Wer dachte, der TuS würde im zweiten Durchgang einen Gang zurückschalten, sah sich getäuscht.

Die Mannschaft blieb gierig und baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Während beim VfL Nagold die Gegenwehr zunehmend schwand, spielten sich die Steißlingerinnen förmlich in einen Rausch.

Am Ende stand ein hochverdienter 37:16-Kantersieg auf der Anzeigetafel. Dieser sei ein echtes Statement gewesen.

Diese zwei extrem wichtigen Punkte würden nicht nur für eine riesige Erleichterung sorgen, sondern bringen den TuS mit nun 16:14 Punkten auf den 7. Tabellenplatz.

Viel Zeit zum Feiern bleibt nicht, denn das Highlight der Saison steht vor der Tür. Am kommenden Samstag reisen die Damen II zum prestigeträchtigen Bodensee-Derby gegen den SV Allensbach II.

Nach dieser Machtdemonstration gegen Nagold sei das Team definitiv bereit, auch beim Erzrivalen voll anzugreifen.

TuS Steißlingen II:

Tamara Brandt, Jule Kalbfell (beide Tor); Kim Kristin Schmitt (10), Luisa Hezel (9), Lena Schoch (9), Rebecca Maier (3), Shauna June Heuken (2), Anna Hoffmann (2), Alina Bauer (1), Isabella Scherer (1), Xenia Lehn, Lisa Meschenmoser, Sophia Störtzer, Anne Utzler.