Die TuS-Handballer wollen ihre Serie im Allgäu gerne weiter ausbauen

Steißlingen – Nach dem beeindruckenden Regionalliga-Heimsieg gegen Weinstadt reisen die Herren I des TuS Steißlingen von Trainer Jürgen Herr am Samstag zur MTG Wangen.

Das Ziel ist – laut Steißlinger Vereinsmitteilung – klar formuliert: Den beeindruckenden Lauf von neun Spielen ohne Niederlage weiter fortzusetzen.

Die Erinnerungen ans Hinspiel seien durchweg positiv. In der heimischen Mindlestal-Halle überrollte der TuS die MTG regelrecht und feierte einen souveränen 42:30-Kantersieg.

Doch Vorsicht ist geboten: Die Argenhalle in Wangen gilt – so der TuS weiter – als schwieriges Pflaster und die Gastgeber werden vor eigenem Publikum alles daransetzen, dieses Ergebnis vergessen zu machen.

Die MTG Wangen steckt aktuell tief im Tabellenkeller. Mit 14:26-Punkten auf Rang 13 kämpfen die Allgäuer um jeden Zähler für den Klassenerhalt.

Zuletzt zeigte die MTG jedoch ein schwankendes Gesicht. Einem wichtigen Sieg gegen den TV Plochingen folgten zwei bittere Niederlagen gegen die SG Weinstadt und den TSV Heiningen 1892.

Gerade diese Unberechenbarkeit würde die MTG gefährlich machen. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und brauchen dringend Punkte.

Der TuS hingegen würde momentan auf einer Erfolgswelle surfen. Mit 26:14-Punkten auf Rang sechs hat man sich fest in der oberen Tabellenregion etabliert.

Das Erfolgsgeheimnis der vergangenen Wochen war die enorme Variabilität im Angriff und eine Defensive, die sich phasenweise in einen Rausch spielt.

Besonders wichtig wird es sein, die Konzentration trotz der Favoritenrolle hochzuhalten. Der TuS will den Schwung des Weinstadt-Sieges mitnehmen.

Bei dem hätten vor allem das Spieltempo und die taktischen Entscheidungen von Spielmacher Niklas Ruß den Unterschied gemacht.

Es gilt, am Samstag, ab 20 Uhr, von der ersten Minute an körperlich präsent zu sein und den Gastgebern den Schneid abzukaufen.

Gelingt das, stünden die Chancen gut, die zwei Punkte aus der Argenhalle in den Hegau zu entführen und die Serie auf zehn ungeschlagene Spiele auszubauen.