Blaustein – Nach den zwei deutlichen Niederlagen gegen die beiden Topteams aus Köndringen-Teningen und Bittenfeld steht für den TSV Blaustein I ein – laut Vereinsmitteilung – ganz wichtiges Spiel an.
Am Samstag gastiert die Mannschaft von Trainer Hagen Gunzenhauser bei der HSG Ostfildern zum Regionalliga-Duell. Spielbeginn in der Körschtalhalle ist um 19.30 Uhr.
Das Team aus Ostfildern steht – so der TSV weiter – aktuell mit sechs Punkten auf dem neunten Platz der Tabelle. Mit einem Sieg hätten die Blausteiner also die Chance aufzuschließen und den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen.
Leicht wird die Aufgabe aber sicherlich nicht. Die HSG verfüge über viel Qualität im Kader und habe sich auch im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert. Ex-Nationalspieler Manuel Späth organisiert noch immer den 6:0-Verbund, im Tor steht mit Sebastian Arnold ein alt-bekannter guter Schlussmann dahinter.
Und auch im Angriff verfügt Ostfildern mit Spielern wie Dominik Keim oder Neuzugang Janne Böhm über ordentlich Wurfgefahr aus dem Rückraum. Diese Qualität bekam der TSV vergangenes Jahr deutlich zu spüren.
Das Hinspiel in Ostfildern ging mit 22:32 deutlich verloren und auch im Rückspiel waren die Rothemden beim 28:33 nur teilweise in Schlagweite. Doch in der laufenden Saison scheint die HSG ein wenig Probleme zu haben.
Die knappe Heimniederlage gegen Wangen wurde auf den Fildern sicherlich nicht einkalkuliert. In den letzten beiden Spielen habe e Ostfildern allerdings einen kleinen Aufschwung gezeigt.
Erst gelang ein Auswärtserfolg in Neuenbürg und in der Vorwoche bot man dem TSV Heiningen lange Paroli und verlor erst am Ende knapp.
An der Blau beschäftige sich der TSV zu Wochenbeginn mit der Aufarbeitung der Heimniederlage gegen Bittenfeld. Ein Auftritt wie in der ersten Halbzeit gilt es in Zukunft tunlichst zu vermeiden.
Es mangelte ein einigen entscheidenden Grundeigenschaften, um ein Handballspiel erfolgreich gestalten zu können. Positiv merkte Trainer Hagen Gunzenhauser immerhin an, dass es in der zweiten Halbzeit gelang, sieben Tore weniger zu kassieren als im ersten Abschnitt.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer für die in den letzten Spielen so anfällige Defensive. Denn klar ist: Wollen die Blausteiner in Ostfildern ein Erfolgserlebnis feiern, muss endlich der eigene Abwehrverbund besser funktionieren.
Zweimal in Folge kassierte der TSV 43 Gegentore. Ein Wert mit dem sich kein Spiel in der Regionalliga gewinnen lässt. Aber auch die Anzahl der technischen Fehler und schlechten Abschlüsse im eigenen Angriff müssten reduziert werden.
Viele der 43 Gegentore resultierten aus diesen einfachen Ballverlusten, die den Gegner zu einfachen Tempogegenstößen einluden.In Ostfildern will die junge Blausteiner Mannschaft nun zeigen, was in ihr steckt.
Es gehe darum, der erfahrenen Truppe des Gegners das Leben so schwer wie möglich zu machen. Mit dem notwendigen Einsatz und Kampf soll das Unternehmen Auswärtssieg gestartet werden und so die zwei enorm wichtigen Punkte hoffentlich mit auf die Heimreise genommen werden.