Die TSG-Handballer wollen den nicht optimalen Voraussetzungen trotzen

Söflingen – Im letzten Heimspiel des Jahres 2025 ist am Samstagabend der TSV Bönnigheim in der Kuhberghalle zu Gast.

Ab 18 Uhr wollen die Söflinger Oberliga-Handballer – laut Vereinsmitteilung – ihre kleine Serie von zuletzt zwei Siegen in Folge fortsetzen und sich vor Weihnachten noch in das Mittelfeld der Liga spielen.

Die Selbstzweifel waren groß, nachdem die Söflinger nach dem Auftakterfolg plötzlich sechs Spiele in Serie verloren und auf den letzten Tabellenrang abgerutscht waren.

„Natürlich tun uns die beiden Siege gut, vor allem nach dem holprigen Start. Man merkt der Mannschaft an, dass das Selbstvertrauen zurückkommt. Trotzdem bleiben wir realistisch: Wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen“, sagt TSG-Trainer Philipp Eberhardt.

Der könnte – so die TSG – weiterhin nur auf die Hälfte seines Kaders zurückgreifen. „Wir müssen weiterhin improvisieren. Einige Spieler sind angeschlagen, andere kehren gerade erst ins Training zurück.“

Nicht nur die Söflinger hätten zuletzt an Selbstvertrauen gewonnen. Auch Bönnigheim konnte nach einem schlechten Saisonstart mit nur einem Punkt aus den ersten sechs Spielen eine Serie starten.

Zwei Heimerfolge gegen die formstarken Teams aus Wolfschlugen und Hegensberg-Liebersbronn gelangen dem Team von Simon Weiberle. Die Söflinger werden alles daransetzen, dass diese Serie am Samstag um 19.30 Uhr ein Ende findet.

Bei beiden Siegen konnten sich die TSG-Handballer insbesondere auf die Abwehr verlassen. Mit der engen Personaldecke ließ man jeweils nur 23 und 24 Gegentore zu, während die Torhüter bei allen Niederlagen stets mehr als 30 Bälle aus dem Tor fischen mussten.

Würde die Kampfbereitschaft und die Leidenschaft in der Abwehr wieder stimmen, werden die Söflinger auch einen dritten Erfolg in Serie feiern können.