Die TSG-Handballer wehren sich ersatzgeschwächt nach Kräften

Gmünd – Nachdem die Regionalliga-Handballer der TSG Söflingen im Derby gegen Blaustein weit von ihrem Optimum entfernt waren, haben sie dem Tabellendritten TSB Schwäbisch Gmünd ersatzgeschwächt in der Großsporthalle einen großen Kampf geliefert.

Den Hausherren gelang es – laut Vereinsmitteilung aus Söflingen – erst in den Schlussminuten entscheidend davon zu ziehen. Mit 30:34 (14:17) verloren die Söflinger das sechszehnte Spiel der Saison.

„In Anbetracht der personellen Situation machen wir eines unserer besten Saisonspiele“, lobte Philipp Eberhardt, die Mannschaft. Auf gleich fünf Spieler musste der TSG-Trainer beim TSB Schwäbisch Gmünd verzichten.

Ohne Magnus Metzger, Isaiah Klein, Kenneth Jäger, Oliver Schanzel und Patrick Klöffel mussten die Söflinger auskommen. „Uns ist es gelungen, geduldig mit wenig technischen Fehlern und guter Wurfeffektivität anzugreifen.“

Und weiter: „So waren wir über fünfzig Minuten ein unangenehmer Gegner auf Augenhöhe. Dafür hat die Mannschaft ein Lob verdient. Wir haben gesehen, dass wir es können und müssen trotz der Niederlage Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben mitnehmen.“

Die Hausherren erwischten – so die TSG weiter – den besseren Start in die Partie und führten direkt mit 2:0. Die Söflinger hätten durchaus die Chancen gehabt selbst vorzulegen, scheiterten zunächst an Daniel Mühleisen mehrfach.

Nach der kurzen Akklimatisierungszeit erzielte Kevin Kraft in der vierten Minute den ersten Treffer für die TSG. Nach zwölf Minuten gelang der 6:6-Ausgleich und weitere sechs Minuten später auch die erste Führung (9:8).

In den letzten Minuten hätte es Gmünd auch mit Unterstützung der drei Söflinger Zeitstrafen geschafft, die Kontrolle wiederzuerlangen. Mit 14:17 wurden die Seiten getauscht.

Nach der Halbzeit und wieder vollzählig kamen die TSG-Handballer zurück. Drei Tore in Folge führten zum 17:17-Ausgleich. Über 19:19 (36.), 23:23 (44.) und 25:25 (47.) verlangte man dem Tabellendritten in eigener Halle alles ab.

Möglicherweise sei dem kleinen Kader allmählich die Kraft ausgegangen. Nach dem 25. Tor gelang in acht Minuten nur ein weiteres, während Gmünd sechs Mal erfolgreich war.

Am Sonntag geht es mit einem Heimspiel gegen den TSV Weinsberg weiter. Gegen Weinsberg haben die Söflinger in dieser Saison noch nicht gespielt.

Das Spiel aus der Hinrunde wurde in 2025 verlegt, sodass die TSG-Handballer innerhalb von 14 Tagen zweimal auf Weinsberg treffen.

TSG Söflingen I:

Dennis Hartmann (7), Kevin Kraft (6), Marius Widmann (5), Marc Krieger (4), Fabian Kotas (3), Moritz Veil (3), Philipp Rauscher (2), Marco Azevedo Marques, Kevin Hamberger, Silas Nilli, Robin Schieß.