Die TSG-Handballer müssen mit dem einen Zähler zufrieden sein

Lauterstein – Die Oberliga-Handballer der TSG Söflingen haben am Samstagabend einen Punkt aus der Lautersteiner Kreuzberghalle mitnehmen können.

In der ersten Halbzeit (15:10) dominierte man die Gastgeber – laut Vereinsmitteilung – mit einer Energieleistung in der Abwehr, konnte den Vorsprung allerdings nicht über die Zeit bringen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit eine sehr, sehr gute Leistung gezeigt, waren klar im Spiel und hätten uns mit einer höheren Führung belohnen können“, attestierte Trainer Philipp Eberhardt der Mannschaft.

„In der zweiten Halbzeit haben wir dann etwas den Rhythmus verloren. In dieser Phase mussten wir in einer lauten und hitzigen Atmosphäre darum kämpfen, im Spiel zu bleiben.“

Außerdem: „Am Ende nehmen wir den Punkt mit, auch wenn vielleicht mehr drin war.“ Die Söflinger befinden sich nun – so die TSG weiter – mitten im Kampf um den Klassenerhalt.

„Wichtig ist, dass wir weiterhin alles in eigener Hand haben und unsere Chance auf den Klassenerhalt nach wie vor intakt ist. Die Einsatzbereitschaft und die Emotionalität waren über sechzig Minuten gut – daran knüpfen wir an.“

Bereits der erste Angriff von Lauterstein dauerte mehr als eine Minute. Bestens eingestellt waren die Söflinger auf die Spielweise der Hausherren.

Nach einer Viertelstunde hätte man erst fünf Gegentore zugelassen. Auch bis zur Halbzeit konnte dieser Schnitt gehalten werden.

Im Angriff tat man sich zwar ebenfalls schwer, konnte jedoch über das 8:5 (15.) eine 15:10-Führung mit in die Pause nehmen.

Die Führung verspielten die Söflinger direkt nach dem Seitenwechsel. Drei Angriffe blieben ohne Torerfolg, während Lauterstein dreimal treffen konnte, sodass es nur noch 15:13 stand.

Es entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. Lauterstein konnte in der Schlussphase auch zweimal (24:23 und 25:24) in Führung gehen.

Nach Fehlern auf beiden Seiten holten sich die Söflinger die Führung zurück und legten zum 26:25 und 27:26 vor.

Der letzte Angriff der TSG-Handballer blieb im Block der Gastgeber hängen, sodass man am Ende nur einen Punkt aus der Kreuzberghalle mitnehmen konnte.

TSG Söflingen I:

Patrick Klöffel (9), Kevin Kraft (5), Marc Krieger (4), Faris Hadzic (3), Moritz Veil (3), Simon Bauer (1), Roland Kroll (1), Henrik Thimm (1), Marco Azevedo Marques, Lars Bachner, Julius Beuthner, Julius Engelhardt, Marvin Kruzinski, Oliver Schanzel, Robin Schieß, Marius Widmann.