Die TSG-Handballer müssen beim Spitzenreiter eine Niederlage quittieren

Unterensingen – Die Oberliga-Handballer der TSG Söflingen sind am Samstagabend beim Tabellenführer mit einer Niederlage nach Hause geschickt worden.

Bei der ersten Niederlage des Jahres fehlte – laut Söflinger Vereinsmitteilung – die notwendige Zweikampfhärte, um den Tabellenführer über alle Phasen Schwierigkeiten zu bereiten.

Mit 24:31 (12:18) setzte sich der SKV Unterensingen vor den eigenen Zuschauern durch. „Heute haben uns in allen Bereichen ein paar Prozent gefehlt. In der Zweikampfführung, der Entschlossenheit, der Konzentration und auch in der Emotionalität“, fasste Trainer Eberhardt die Partie zusammen.

„Wir kämpfen uns zwar auf vier Tore zurück, machen dann aber wieder zu viele Fehler.“ Eberhardt sprach hier – so die TSG weiter – die zwei Phasen an, die die Söflinger fast zurück ins Spiel brachten.

Beim 16:20 nach 35 Minuten hatte man von einem Sieben-Tore-Rückstand verkürzt. Auch in der 50. Minute war beim 23:27 noch mehr möglich.

Drei Angriffe ohne Gegentor hätten gereicht, das Spiel auf den Kopf zu stellen. Stattdessen machte Unterensingen den Sack zu.

Eberhardt: „Jetzt gilt es, nächste Woche gut zu trainieren, die Sinne zu schärfen und unsere Qualitäten wieder auf den Platz zu bringen.“

Im nächsten Spiel geht es nicht nur um wichtige Punkte für den Klassenerhalt, sondern auch um eine Revanche für das Hinspiel.

Im Pfleghof hatten die Söflinger über fast die gesamte erste Hälfte die Langenauer im Griff, dominierten den Gastgeber, ehe Schönefeldt das Tor vernagelte.

Mit über 40 Prozent Fangquote hätte er das Langenauer Tor dicht gemacht und avancierte zum Derbyhelden. Das soll sich am kommenden Samstag nicht nochmals wiederholen.

Alle Spiele in der Kuhberghalle hätten am Samstag „Derby-Charakter“. Vor der „Ersten“ treffen die Herren III auf Burlafingen.

Im Anschluss an das Oberliga-Derby treffen die beiden zweiten Mannschaften von Söflingen und Langenau im Aufstiegskampf der Bezirksoberliga aufeinander.

TSG Söflingen I:

Kevin Kraft (8), Patrick Klöffel (4), Marius Widmann (4), Simon Bauer (2), Moritz Veil (2), Lars Bachner (1), Marc Krieger (1), Roland Kroll (1), Robin Schieß (1), Marco Azevedo Marques, Julius Beuthner, Julius Engelhardt, Faris Hadzic, Marvin Kruzinski, Oliver Schanzel, Henrik Thimm.