M-BK: SG Ailingen-Kluftern I – SG Burlafingen-PSV Ulm 28:27 (13:10)

Ailingen – Die erste Herrenmannschaft der gastgebenden SG Ailingen-Kluftern hat in der Bezirksklasse einen knappen Vorsprung über die Zeit gebracht. Gegen die SG Burlaufingen-Ulm gewann das Team von Hermann-Josef Altwicker denkbar knapp mit 28:27.

Spiele gegen die SG aus Burlafingen und Ulm sind immer spannend und auf Augenhöhe, so die SG in ihrer Vereinsmitteilung. So sei es auch dieses Mal wieder gewesen. Hinzu kam noch die Personalmisere des Teams aus Ailingen, das nunmehr schon fast 14 Tage mit Spielerausfällen durch Krankheiten – oder berufsbedingt – zurechtkommen müsse.

Gerade einmal zwei Auswechselspieler standen Trainer Altwicker für den Feldeinsatz zur Verfügung. Davon verabschiedete sich nach fünf Spielminuten Karsten Freise in Richtung Kreissaal, um ein neues Familienmitglied und somit zukünftigen Nachwuchs für das Damenteam auf die Welt zu holen.

Da waren es also – so die SG weiter – nur noch sieben SG-Akteure. Jetzt habe sich aber gezeigt, das die harte Vorbereitung nicht umsonst gewesen war. Der Ailinger Coach hatte in der Teambesprechung nochmals an den guten Start gegen Ehingen und den Sieg gegen Blaustein II erinnert und ein „Anknüpfen an diese Leistungen“ in den Raum gestellt.

Trotz des wirklich noch immer nicht vorhandenen Spielrhythmus fanden die Ailinger gut ins Spiel und hielten nicht nur mit, sondern gingen sogar mit 13:10 in die Halbzeitpause. Auch die zweite Hälfte sei spannend geblieben, auch wenn die „Altwickersieben“ zehn Minuten vor Ende der Partie mit fünf Toren vorne lag.

Jetzt musste das Team den Tribut für das Tempospiel und die anstrengende Abwehrarbeit zahlen. Die Ulmer kamen Tor um Tor heran. Mit ein wenig Glück und unterstützt von den beiden gut aufgelegten Torhütern Gunther Klose und Dominik Delfs hätte das Team den Sieg verdient nach Hause gebracht.

Ein Sonderlob hatte der Trainer für seinen Kreisläufer, Simeon Müller (sechs Tore), und für seinen „Mr. 100 Prozent vom Punkt“, Michael Selegard (sechs von sechs Strafwürfen), der zusätzlich noch fünf Feldtore zum Sieg beisteuerte, übrig.

Bis zum nächsten Spiel in Lindau, das am kommenden Wocheende über die Bühne geht, hoffe der Coach aus Ailingen-Kluftern auf ein paar Rekonvaleszenten, um auch dort konkurrenzfähig auftreten zu können.