Allensbach – Die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach reisen am kommenden Sonntag als Tabellenzweiter zum -dritten TSG Friesenheim.
Auch wenn diese Konstellation nach vier Spieltagen noch nicht sehr viel Aussagekraft hat, treffen zwei Teams aufeinander, die bislang in der noch jungen Saison zu überzeugen wussten.
Als Aufsteiger sicherte sich die TSG – laut Allensbacher Vereinsmitteilung – in der vergangenen Spielzeit früh den Klassenerhalt und landete einen Platz vor den Allensbacherinnen.
Zur neuen Runde verstärkte sich das Team von Trainer Eyub Erden namhaft unter anderem mit Lilly Allgaier vom TV Nellingen, der ehemaligen bosnischen Nationalspielerin Admira Zvekic und Lena Peribonio, die bereits für die Kurpfalzbären und die HSG Bensheim-Auerbach auflief.
Mit Rebecca Brecht verfügt Friesenheim über eine der Toptorschützinnen der 3. Liga Süd. So würden die deutlichen Siege gegen Schutterwald (38:26) und Ismaning (27:17) auch nicht verwundern.
Zudem gelang am letzten Spieltag ein Auswärtssieg beim TSV Haunstetten. Lediglich dem Meisterschaftsfavoriten aus Wolfschlugen mussten sich die Friesenheimerinnen bislang geschlagen geben.
Keine leichte Aufgabe also für das Team von Trainer Martin Gerstenecker, wenngleich seine Farben mit viel Selbstvertrauen in den Stadtteil von Ludwigshafen fahren können.
Die letzten drei Spiele gewann der SVA unter anderem ebenfalls deutlich gegen den HC Erlangen (36:28) und am letzten Spieltag zuhause gegen den HCD Gröbenzell (32:25).
Vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und die Torgefahr von allen Positionen zeichneten die „Gelb-Blauen“ – so der SVA weiter – dabei aus.
Ein weiterer Gradmesser also für den aktuellen Leistungsstand, bevor am nächsten Wochenende spielfrei ist. Anwurf im TSG-Sportzentrum in Ludwigshafen ist um 17 Uhr.