Allensbach – Nachdem den Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach die erste Revanche für die eine der beiden knappen Niederlagen in der Hinrunde gegen die TSG Friesenheim gelang, steht nun die nächste auf dem Spielplan.
Am kommenden Sonntag treten die Allensbacherinnen bei der SG Kappelwindeck-Steinbach an. Das Hinspiel endete mit 23:24 aus Sicht der „Gelb-Blauen“.
Nachdem die Gastgeberinnen – laut Allensbacher Vereinsmitteilung – einige Jahre in der Südwest-Staffel spielten und dort zu den Top-Teams zählten, taten sie sich in der vergangenen Saison wieder in der Südstaffel schwer.
Am Ende gelang der Klassenerhalt und in dieser Runde spielt die Mannschaft von Trainer Hans Christensen wieder oben mit und belegt aktuell Rang vier.
Die letzten fünf Partien gewannen die Steinbacherinnen, unter anderem gegen die SG Schozach-Bottwartal und den HC Erlangen. Erfolgreichste Werferin ihrer Farben ist einmal mehr die ehemalige Allensbacherin und mehrmalige Drittliga-Torschützenkönigin Desiree Kolasinac.
Doch auch Lisa Schipper und Junioren-Nationalspielerin Marleen Kern spielen – so der SVA weiter – eine sehr gute Saison. Kein leichtes Unterfangen also für das Team von Trainer Martin Gerstenecker im Rebland.
Doch verstecken bräuchten sich die Allensbacherinnen keinesfalls. Im Jahr 2025 noch ungeschlagen, gewann der SVA am letzten Spieltag beim Superball in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle deutlich mit 37:27 gegen Friesenheim.
Auch wenn sich die Gäste in der Vergangenheit in Steinbach immer schwer taten, wird es wichtig sein, von Beginn an gut ins Spiel zu kommen und sich auch von der lauten Halle nicht aus dem Konzept bringen zu lassen.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung seien dann aus SVA-Sicht durchaus Punkte möglich. Der Anwurf in der Südbadischen Sportschule Steinbach ist um 15.30 Uhr.
Des Weiteren würden derweil die Kaderplanungen auf Hochtouren laufen. Mit Jennifer Heinstadt konnten die Allensbacherinnen ihren ersten Neuzugang vermelden.
Die 25-Jährige kehrt vom HSC Kreuzlingen aus der höchsten Schweizer Liga zurück an den Riesenberg. Davor hatten bereits Trainer Martin Gerstenecker, die beiden Spielführerinnen Katharina Bok und Katja Allgaier sowie Mona Hildebrand und Jule Schuster ihre Verträge verlängert.