Allensbach – Die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach treten am Sonntag zum zweiten Spiel der Abstiegsrelegation gegen den TB Wülfrath in der Riesenberghalle an (Anwurf 16 Uhr).
In der ersten Partie gegen die Bundesligareserve des Thüringer HC mussten sich die Allensbacherinnen nach einer – laut Vereinsmitteilung – starken ersten Halbzeit am Ende dann doch geschlagen geben.
Allerdings hätten dort auch vier Erstligaspielerinnen mitgespielt, die am Ende den Unterschied machten. Nun wollen die „Gelb-Blauen“in den verbleibenden beiden Heimspielen wieder den Turnaround schaffen und mit zwei Siegen den Grundstein für den Klassenverbleib legen.
Mit dem TB Wülfrath kommt dabei ein – so der SVA weiter – unbekannter Gegner an den Bodensee, der in seinem ersten Spiel in heimischer Halle gegen den VfL Stade 24:24-Unentschieden spielte.
„In der Videoanalyse haben wir Wülfrath als eingespielte Truppe erlebt, in der, wie bei uns, die Verantwortung auf mehrere Akteurinnen verteilt ist“, erklärt der 1. Vorstand und Sportliche Leiter des Handball-Sportmanagement Allensbach, Andreas Spiegel.
Die erfolgreichsten Torschützinnen seien dabei Jule Kürten, Hannah Haase und Paula Stausberg. In der Hauptrunde verpasste der Turnerbund vor den Toren Wuppertals Platz sieben und damit den direkten Klassenerhalt ebenfalls nur knapp.
Der SV Allensbach wolle an seine starke Leistung in den letzten drei Hauptrundenspielen und der ersten Hälfte beim Thüringer HC anknüpfen. Vor allem die Abwehr und Torhüterleistung hätten sehr gut funktioniert und ebneten den Weg für ein schnelles Umschaltspiel.
Für die Allensbacherinnen wird es darauf ankommen, dieses auch in schwierigen Phasen des Spiels aufrecht zu erhalten. „Das hat uns in dieser Saison bereits in einigen Spielen wichtige Punkte gekostet, dass wir Partien aus der Hand geben und es nicht mehr schaffen zurückzukommen“, so Andreas Spiegel.
Es benötigt also eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten, um die ersten beiden Punkte in der Relegation zu verbuchen. Die Dauerkarten behalten ihre Gültigkeit. Und: Die Eintrittspreise und die Bewirtung seien analog zu den Heimspielen in der Hauptrunde.