Allensbach – Die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach treten am Samstag, 4. November, zum fünften Heimspielspiel der Saison gegen den HC Erlangen in der Riesenberghalle an. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.
Tabellenzweiter gegen den Tabellenfünften, die Vorzeichen stehen – laut Allensbacher Vereinsmitteilung – gut für ein echtes Spitzenspiel. Die Erlangerinnen haben sich mittlerweile in der 3. Liga etabliert und würden bislang eine beeindruckende Saison spielen.
Das Team von Trainer Thomas Fuchs musste sich bislang nur dem aktuellen Tabellenführer und Absteiger aus der 2. Bundesliga, der SG Schozach-Bottwartal, geschlagen geben und gewann alle anderen Spiele deutlich mit mindestens zehn Toren Unterschied.
Das Erfolgsrezept ist – so der SVA weiter – eine eingespielte Mannschaft, in der viele Spielerinnen bereits seit der Jugend gemeinsam auflaufen und in der Jugend-Bundesliga für Furore sorgten. So konnten die Erlangerin auch den Abgang von Luisa Bauder zum HSC Kreuzlingen kompensieren.
Aktuell rage Linkshänderin Hannah Lorz als erfolgreichste Torschützin heraus. Für die Allensbacherinnen entwickelte sich der HC Erlangen zu einer Art Angstgegner. Von vier Begegnungen bislang in der dritthöchsten Spielklasse zogen die „Gelb-Blauen“ dreimal den Kürzeren.
Nichtsdestotrotz gehe das Team von SVA-Trainer Martin Gerstenecker hochmotiviert und optimistisch in die Partie und möchte die Punkte zehn und elf einfahren. Nachdem in der vergangenen Woche viele Spielerinnen krankheitsbedingt angeschlagen waren, was sich mit zunehmender Spieldauer auch beim 31:31-Unentschieden gegen die HSG Würm-Mitte bemerkbar gemacht hatte, sei die aktuelle Trainingswoche wieder besser verlaufen.
Der SVA wolle daher genauso furios in die Partie starten, wie in den letzten beiden Begegnungen. Wichtig werde dann sein, vor allem in der Defensive die Konzentration hochzuhalten, um den Gegnerinnen keine einfachen Tore zu ermöglichen. Gepaart mit einer lautstarken Riesenberghalle im Rücken dürften alle Beteiligten auf das Ergebnis gespannt sein.