Das Auf und Ab der „Hühner vom Bodensee“ setzt sich fort

Allensbach – Die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach haben weiterhin keine Konstanz gefunden und müssen sich 9. Heimspiel der Saison mit 30:33 (16:18) dem TSV Ismaning geschlagen geben.

Vor allem die – laut Allensbacher Vereinsmitteilung – hohe Fehlerquote war ein Grund für die Niederlage. Die Partie begann ausgeglichen, wobei die Gäste immer vorlegten und die Allensbacherinnen nachzogen.

Ismaning zeigte sich vor allem über die Außenpositionen sehr treffsicher. Dafür fand der SVA – so der Verein weiter – über die gesamte Spielzeit zu wenig Mittel.

Durch den Treffer zum 6:5 durch die erfolgreichste Torschützin des Spiels, Greta Rinkeviciute, gingen die Gastgeberinnen erstmals in Führung, doch auch in der Folgezeit blieb es umkämpft.

Symptomatisch für den Spielverlauf sei dann gewesen, dass dem TSV Ismaning quasi mit dem Pausenpfiff noch die Zwei-Tore-Führung gelang.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gäste und diese bauten ihre Führung bis auf vier Tore aus.

Die Allensbacherinnen versuchten sich zurückzukämpfen, aber es fehlte jedoch in den entscheidenen Situationen auch das nötige Quäntchen Glück.

Beim Stand von 25:26 in der 50. Minute war die Chance zum Ausgleich da, doch Greta Rinkeviciute scheiterte am Pfosten und direkt im Anschluss kassierte Katharina Bok eine Zeitstrafe, sodass die Ismaningerinnen wieder davonzogen (28:25).

Die Moral beim SVA hätte gestimmt, denn er kam in der 55. Minute nochmals bis auf ein Tor heran. Doch Ismaning hatte die passenden Antworten parat und gewann am Ende mit 33:30.

Die Allensbacherinnen stehen nun auf dem 6. Tabellenplatz und wollen eine über weite Strecken starke Saison mit positiven Ergebnissen abschließen.

Am Wochenende geht es zum Tabellenzweiten TSV Wolfschlugen, wo das Team von Trainer Martin Gerstenecker befreit aufspielen kann.

Das nächste Heimspiel findet dann am Samstag, 28. März, um 19.30 Uhr, gegen den TSV Haunstetten statt.

SV Allensbach I:

Imhof, Petrovic, Huber (alle Tor); Müller (1), Teixeira da Silva (4), Bok (5), Schmidt (1), Schuster, Rinkeviciute (10/7), Strlek, Teusch (6), Wendel (1), Allgaier (2), Heinstadt.