Ulm – Nach drei Auswärtsspielen stand am Sonntagabend – aus Sicht des SC Lehr endlich – das erste Heimspiel der Saison für die Hausherren an. Gegen die in der Jugend verbündete TSG Söflingen wurde das erste Mal in der Landesliga ohne Harz gespielt.
Dafür konnte man sich der Unterstützung der heimischen Fans sicher sein. Mit komplett voller Bank startete man in diesen Kampf. Nach fünf Minuten musste man allerdings die erste Auszeit nehmen, um die Abwehr nochmals besser einzustellen.
Das zeigte – so der SCL weiter – direkt Wirkung und Lehr konnte sich wieder rankämpfen. Allerdings ließen Unsicherheiten im Abschluss die Gäste aus Söflingen bis zur Pause auf sieben Tore davonziehen.
Trotz dieses Rückstandes blieb der Kampfgeist ungebrochen. Die zweite Hälfte startete mit einer extrem starken Abwehr. Trotz zweier Disqualifikationen konnte man die Söflinger in den ersten zwölf Minuten bei nur drei Toren Votsprung halten.
Daraufhin hätten die Schiedsrichter den Platz auf dem Feld etwas aufgeräumt, um einen besseren Überblick zu haben. Lehr spielte dabei für geraume Zeit nicht mehr mit den ursprünglichen sechs Spielern.
Söflingen nutzte diese Chance – zusammen mit dem Übermut des Gegners – um Fehler auszunutzen und bis zum Ende den Vorsprung auf elf Tore zu erweitern.
SC Lehr I:
Matthias Müller, Heiner Schöllkopf (Tor); Felix Autenrieth (1), Lukas Autenrieth (3/2), Edwin Burghardt (1), Philipp Götz (9/3), Dominik Hinderberger, Vincent Holocher (6), Bernd Konrad (1), Ardit Kurti (1), Marvin Rein (1), Stephan Schmid (4), Lukas Thierer, Alex Waldenmaier.