M-BOL: HSG Friedrichshafen-Fischbach I – SC Lehr I 34:18 (18:7)

Friedrichshafen – Am Samstagabend hat der SC Lehr in Friedrichshafen einen Bezirksoberliga-Spieltag zum Vergessen erlebt. Unter dem Titel „Oben ohne“ spiegelte das Spiel den kopflosen und ideenlosen Auftritt des Teams wider.

Der SC Lehr hatte – laut Vereinsmitteilung – von Anfang an nicht ins Spiel gefunden. Vor rund 120 Zuschauern in der Bodenseesporthalle dominierte die HSG Friedrichshafen-Fischbach I deutlich und gewann verdient mit 34:18.

Bereits in den ersten Minuten zeichnete sich ab, dass der SC Lehr Schwierigkeiten hatte, Struktur ins Spiel zu bringen. Friedrichshafen ging – so der SC weiter – schnell in Führung und zog mit vier Toren davon, bevor Lehr überhaupt ins Spiel fand.

Eine frühe Auszeit in der vierten Minute brachte kaum Besserung und die Gäste blieben weiterhin ideenlos im Angriff. Die Trefferquote sei enttäuschend gewesen und viele Chancen verpufften an einer eigentlich nicht überragenden Abwehr der Gastgeber.

Trotz einiger Bemühungen und einzelner Treffer, unter anderem von Vincent Holocher und Bernd Konrad, konnte der SC Lehr in der ersten Halbzeit lediglich sieben Tore erzielen und ging mit einem deutlichen Rückstand von 7:18 in die Pause.

Auch nach der Halbzeit habe das SC-Team nicht zu seiner üblichen Abwehrstärke zurück gefunden. Die defensive Stabilität der vergangenen Wochen war wie weggeblasen und Friedrichshafen nutzte jede Unachtsamkeit gnadenlos aus.

Im Angriff gelang es Lehr ebenfalls nicht, zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu finden und die Spieler hätten oft zu isoliert agiert. Ballverluste und Fehlwürfe häuften sich und die Abstimmung fehlte sowohl in der Offensive als auch in der Defensive.

Selbst als der SC Lehr zwischenzeitlich ein wenig Boden gutmachte und einige Treffer verbuchen konnte, blieb Friedrichshafen dominant. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung weiter aus und sicherten sich am Ende einen klaren und verdienten Sieg.

Für den SC Lehr bleibe nach dieser Partie die Erkenntnis, dass ohne Struktur und Teamgeist kein Erfolg möglich ist. Es gilt, dieses Spiel schnell abzuhaken und aus den Fehlern zu lernen, um in den kommenden Begegnungen wieder geschlossen aufzutreten.

SC Lehr I:

Matthias Müller, Heiner Schöllkopf (beide Tor); Lukas Autenrieth (3/2), Edwin Burghardt (1), Dominik Hinderberger (2), Vincent Holocher (5), Bernd Konrad (5), Marvin Krautter, Ardit Kurti (1), Jonas Mauermann, Marvin Rein (1), Oliver Sefrin, Julian Seitz.