Lachingen – Die zweite Herrenmannschaft des SC Lehr hat zum Auftakt der Rückrunde eine deutliche Auswärtsniederlage hinnehmen müssen.
Beim TSV Laichingen unterlag das Team mit 21:33 (10:15) und gab damit den zweiten Tabellenplatz der Bezirksklasse an die Gastgeber ab.
Trotz eines ausreichend großen Kaders und entsprechender Wechselmöglichkeiten fand der SC Lehr II – laut Vereinsmitteilung – über weite Strecken nicht zu seinem Spiel.
Der Beginn der Partie gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften agierten konzentriert und bis zur 15. Minute hielt der SC Lehr II den Rückstand in Grenzen (8:6).
In der Folge gelang es jedoch nicht, den Rhythmus der Laichinger zu brechen. Kleine Ungenauigkeiten im Angriff und fehlende Konsequenz im Abschluss sorgten dafür, dass der TSV Laichingen seinen Vorsprung bis zur Halbzeit auf 15:10 ausbauen konnte.
Nach dem Seitenwechsel erwischte die Heimmannschaft – so der SC weiter – den deutlich besseren Start. Während der SC Lehr II trotz Wechselmöglichkeiten nicht die nötige Stabilität fand, nutzte Laichingen seine Chancen konsequent und erhöhte das Tempo.
Besonders schmerzhaft war eine Phase Anfang der 2. Hälfte, in der der TSV Laichingen mit einer Serie von acht Treffern in Folge endgültig für klare Verhältnisse sorgte.
Auf Seiten des SC Lehr II hätten sich vor allem Stephan Schmid und Heiner Schöllkopf mit jeweils sechs Toren gegen die drohende Niederlage gestemmt.
Doch insgesamt fehlte es an Durchschlagskraft und Abstimmung, um das Spiel noch einmal offen zu gestalten.
Am Ende stand eine klare 21:33-Niederlage, die den Leistungsunterschied an diesem Tag deutlich widerspiegelte.
Viel Zeit zum Grübeln würde dem SC Lehr II nicht bleiben. Bereits am kommenden Sonntag (1. Februar, 17 Uhr) steht das nächste Heimspiel gegen die Aalener Sportallianz an.
Vor heimischem Publikum wolle die Mannschaft eine Reaktion zeigen, die Niederlage abhaken und den verlorenen Boden in der Tabelle wieder gutmachen.
SC Lehr II:
Markus Leitz, Ryan Odenwald (beide TW); Max Autenrieth (2), Jonael Franke (2), Tobias Glöggler (2), Pascal Kunz (1), Jonas Mauermann, Paul Patzwahl, Valentin Rupp (1), David Schleicher, Stephan Schmid (6), Heiner Schöllkopf (6), Oliver Sefrin (1).