F-VL-2: Spvgg Mössingen – SC Lehr I 34:21 (14:12)

Mössingen – Nach dem gelungenen Saisonauftakt in der heimischen Halle ist die zweite Saisonpartie von den Verbandsliga-Handballerinnen des SC Lehr – laut Vereinsmitteilung – freudig erwartet worden. Am Samstagabend traf man auswärts auf die Spvgg Mössingen.

In einer umkämpften Partie musste sich das Team am Ende mit 21:34 geschlagen geben. Nach einer ersten Halbzeit, in der die Gäste auf Augenhöhe agierten, konnte Mössingen in der zweiten Hälfte die Führung – so der SC – deutlich ausbauen.

Der SC Lehr startete gut ins Spiel und hielt die Partie in den ersten 30 Minuten offen. Das Team kämpfte sich immer wieder heran und schaffte es, den Rückstand knapp zu halten.

Die erste Halbzeit endete mit einem 14:12 für Mössingen, wobei besonders Nicole Bohnet und Santina Seidel in der Offensive Akzente gesetzt hätten (je fünf Tore).

Die Abwehr zeigte sich engagiert, doch die Angriffe der Mössinger Handballerinnen blieben oft schwer zu verteidigen. Nach der Pause setzte sich die Spvgg zunehmend ab.

Dies war vor allem der Tatsache geschuldet, dass sowohl im Angriff als auch in der Abwehr die Struktur zu bröckeln begann. Frust machte sich breit und unpräzise Abschlüsse und Wurfpech hätten ihr übriges getan.

Mehrere Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit sorgten zusätzlich dafür, dass der SC Lehr I das Spiel in Unterzahl zu Ende bringen musste. Mössingen nutzte diese Schwächen aus und baute die Führung weiter aus.

Das konfuse Spiel der SC-Handballerinnen wurde bestraft und die Partie endete mit einer verdienten 21:34-Niederlage.

Nun gehe es darum, das Spiel schnell abzuhaken, die Schwächen aufzuarbeiten und die Trainingswoche gut zu nutzen, damit man die nächste Herausforderung am 19. Oktober gegen den TSV Neckartenzlingen entsprechend angehen könne.

SC Lehr I:

Sophia Getz, Luisa Müller (beide Tor); Amelie Glasner (1), Eva Blessing, Lara Follert, Nicole Bohnet (5), Nora Minhöfer (2), Pauline Willig (2), Pia Konrad (3), Santina Seidel (5), Sophie Guggenmoos-Schreyer (3), Madeleine Thierer (1).