Lehr – Das freudig erwartete Derby gegen die Nachbarinnen aus Langenau ist – laut Vereinsmitteilung – so gar nicht nach den Vorstellungen der SC-Handballerinnen verlaufen.
Zunächst entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spielgeschehen. Die Gastgeberinnen gerieten zwar früh in Rückstand, konnten diesen jedoch immer wieder aufholen.
Allerdings leisteten sie sich – wie schon im vorherigen Spiel – eine schlechte Chancenverwertung und konnten sich so für die harte Arbeit in der Offensive nicht belohnen.
Zusätzlich kontraproduktiv war die Tatsache, dass die sonst so sicher agierende Abwehr schlecht abgestimmt und wackelig war und den Gegnerinnen dadurch viele zu einfache Tore ermöglichte.
Mit einem – so der SC weiter – eigentlich gut aufholbaren Rückstand von 15:18 ging es in die Pause. In die zweite Hälfte fanden die Gastgeberinnen noch schwerer.
Die HSG erzielte fünf Tore in Folge, während die „Erste“ aus Lehr erst in der siebten Minute des zweiten Durchgangs ihren nächsten Treffer landen konnten.
Der zwischenzeitliche Acht-Tore-Rückstand versetzte dem Team einen ordentlichen Dämpfer. Der Wille war jedoch ungebrochen. Und in der letzten Viertelstunde der Partie zeigte sich eine deutliche Leistungssteigerung.
Dieses Erwachen sei jedoch zu spät gekommen. Lediglich ein wenig Ergebniskosmetik konnte noch betrieben werden.
Letzten Endes trennten sich die beiden Teams mit 22:26. Dies sei eine bittere Niederlage für die SC-Handballerinnen, für die ein Derbysieg in der „Hölle Nord“ eigentlich absolute Pflicht gewesen wäre.
Es würden nun einige spielfreie Wochen folgen, in denen intensiv an den Baustellen gearbeitet werden muss.
Als Nächstes würde für die Verbandsliga-Handballerinnen aus Lehr dann die Revanche gegen Neckartenzlingen in der „Hölle Nord“ auf dem Programm stehen.
SC Lehr I:
Jessica Glück, Pauline Lazarus, Luisa Müller (alle Tor); Eva Blessing (1), Nicole Bohnet (5/1), Stefanie Fischer (4), Sophie Guggenmoos-Schreyer (4), Sarah Haas (2), Manuela Hofbauer, Nadine Mann, Nora Minhöfer, Santina Seidel (4), Jule Theimer (1), Madeleine Thierer (1), Victoria Woda.