Die MTG-Handballerinnen sind ersatzgeschwächt chancenlos gewesen

Neckartenzlingen – Stark ersatzgeschwächt hat die MTG Wangen I am Samstag ihre Auswärtsaufgabe in der Verbandsliga beim TSV Neckartenzlingen bewältigen müsen und war letztlich chancenlos.

Mit nur zehn einsatzfähigen Feldspielerinnen, darunter zwei grippegeschwächte Akteurinnen, sowie einer verletzten Spielerin, die nicht auflaufen konnte, reisten die Wangenerinnen als klarer Außenseiter zum Tabellenzweiten.

Der Favorit stellte – laut Wangener Vereinsmitteilung – früh die Weichen auf Sieg. Die offensive 3:3-Abwehr des TSV bereitete der MTG erhebliche Probleme.

Zudem häuften sich technische Fehler im Aufbauspiel. Neckartenzlingen nutzte die Ballverluste konsequent aus und setzte sich bereits nach zehn Minuten auf 8:4 ab.

Der Rückstand wuchs kontinuierlich an und zur Halbzeit lag Wangen deutlich mit 8:22 zurück. Auch im zweiten Durchgang bot sich – so die MTG weiter – ein ähnliches Bild.

Zwar stellte der TSV seine Deckung um, was der MTG phasenweise besseren Zugriff im Angriff ermöglichte, doch eine Wende war zu keinem Zeitpunkt in Sicht.

Der dünne Kader und die angeschlagenen Spielerinnen hätten sich zunehmend bemerkbar gemacht. Am Ende stand eine klare 19:44-Niederlage.

Für die MTG gehe es nun darum, die Partie schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten. Am kommenden Samstag wartet mit der TG Hofen-Hüttlingen zuhause bereits das nächste wichtige Spiel.

In diesem würde Wangen wieder punkten wollen. Anpfiff ist um 18 Uhr in der Argenhalle. „Wir haben verdient verloren. Aufgrund der vielen individuellen Fehlern haben wir die Gegner zu vielen Tempogegenstößen eingeladen, die sie konsequent genutzt haben.“

Und weiter: „Wir müssen kommenden Samstag die gemachten Fehler abstellen, um wieder punkten zu können“, blickte Trainer Alex Stehle nach der Partie voraus.

MTG Wangen I:

Pauline Heidt, Johanna Schweizer (beide Tor); Anne Karpf, Emma Gapp (2), Marina Gabriel (1), Carina Zeiske (2/1), Nadine Schirnik (2), Laura Schirnik (4/1), Jennifer Baumgart (5), Chantal Ferreiro (2), Clara Gauß, Nicole Schmid (1).