Die U21 der HSG sind auch im Oberliga-Derby auswärts unterlegen

Ehingen – Insgesamt ist die U21 der HSG Konstanz – laut Vereinsmitteilung – im Derby beim TV Ehingen unter ihren Möglichkeiten geblieben und ließ einiges vermissen.

Folgerichtig gewannen die Hegauer verdient mit 41:33 (20:18). Für den Drittliga-Nachwuchs, der in einer schwierigen personellen Situation auf einige U19-Talente zurückgreifen konnte, verlief die Partie von Beginn an nicht nach Wunsch.

„Wir kommen schlecht rein“, fand Trainer Felix Kugler und hatte – so die HSG weiter – die größte Schwäche darin ausgemacht, „dass wir es nicht geschafft haben, in der Abwehr die Zweikämpfe richtig anzunehmen.“

Dazu seien in der Offensive zu viele Einzelaktionen gekommen, sodass sich auf Seiten der „Gelb-Blauen“ kaum ein Spielfluss entwickeln konnte.

U19-Spieler Lukas Nosch besorgte die erste und einzige Führung zum 1:0, danach nahm Ehingen das Heft in die Hand. Immerhin konnte Linus Meinhardt nach kanpp elf Minuten noch auf 7:6 verkürzen.

Nach einer Viertelstunde erhöhten die Gastgeber auf 13:8. Angetriebe von den Ex-Konstanzern Niklas Duffner (zehn Tore), Julian Küchler (4), Lino Oetken (4) und Yannik Sauter (3) legte der TV Ehingen vor.

Kugler: „Dann schaffen wir es, uns wieder heranzukämpfen.“ Nach 21 Minuten stellte Peter Schlund erneut den Anschluss her (15:14), sodass Ehingen mit einem knappen 20:18-Vorsprung in die Kabinen gehen konnte.

Und Konstanz gleichzeitig noch voll im Rennen gewesen sei. Als Luka Weiss fünf Minuten nach dem Seitenwechsel gar auf 21:22 verkürzte, war wieder richtig Feuer und Spannung im Hegau-Bodensee-Derby.

Es folgten jedoch umgehend sechs schwarze, torlose Minuten, die Ehingen zu einem vorentscheidenden 7:0-Lauf nutzen konnte (29:21/42.).

Kugler war bedient und bilanzierte: „Wir geben das Spiel hier völlig unnötig komplett aus der Hand. Ehingen spielt das dann konsequent herunter.“

Sein Team war nicht mehr in der Lage, entscheidend heranzukommen. „Insgesamt sind wir“, erklärte er, „unter unseren Möglichkeiten geblieben. Mit 28 Fehlwürfen und 13 technischen Fehlern kann man einfach kein Spiel gewinnen.“

Auch wenn bei einer der jüngsten Mannschaften der Liga einige Aufs und Abs normal seien, so zeigte sich der HSG-Coach von der Kampf- und Laufbereitschaft enttäuscht.

Er fordert nun: „Wir müssen es endlich einmal schaffen, unser Heim-Gesicht auch auswärts mal auf die Platte zu bringen.“

Bislang bleibt es dabei: Daheim wird alles gewonnen, auswärts wartet die Perspektivmannschaft der HSG weiter auf ihre ersten Punkte.

HSG Konstanz U21:

Adrian Lehmann, Luis Kögel (beide Tor); Felix Weinschenk, Lino Klein (9/3), Hugo Dent (5), Lukas Nosch (1), Henrik Ingenpaß, Lucas Farias-Veeser, Nils Richter, Elias Müller, Linus Meinhardt (7), Hannes Hartmann (5), Bastian Romer (1), Xeno Müller, Luka Weiss (1), Peter Schlund (4).