Konstanz – Die U19 der HSG Konstanz hat sich im ersten Heimspiel und ersten Auftritt der neuen Regionalliga-Saison mit einem 31:29 (16:10)-Erfolg gegen Salamander Kornwestheim belohnen können.
Allerdings musste der Drittliga-Nachwuchs – laut Vereinsmitteilung – aber bis zur letzten Minute darum bangen. Der Gegner hatte schon einmal gespielt und deutlich gewonnen.
Für die Konstanzer U19 ging es hingegen im ersten Auftritt darum, zu sehen, wo man tatsächlich steht. Doch das, was die Gastgeber defensiv anboten, konnte sich sehen lassen.
Mit einer guten, aggressiven Deckung mussten sie – so die HSG weiter – lediglich zehn Gegentore im ersten Durchgang hinnehmen. Trotz 16 eigener Tore sei noch etwas Sand im Getriebe des Offensivmotors gewesen.
Alleine elf Fehlwürfe notierte Trainer Dennis Kugler bis zur Pause. „Wir hatten ein paar Entscheidungen dabei, die nicht gut waren“, bemängelte er zu frühe Abschlüsse sowie fehlenden Blick für den besser postierten Mitspieler.
Und er erklärte: „Wenn wir unsere Chancen besser nutzen, gehen wir vielleicht schon mit plus zehn in die Kabine.“ In Hälfte zwei fehlte im Gefühl des scheinbar komfortablen Vorsprungs zunächst etwas der Zugriff in der Abwehr.
Kornwestheim kam so Tor um Tor heran. Zunehmend ging auch vorne der Spielfluss verloren und der Drittliga-Nachwuchs verstrickte sich in viele Einzelaktionen.
Ein 3:0-Lauf brachte die Württemberger auf 26:25 heran. Bis zur letzten Spielminute mussten die „Gelb-Blauen“ in der Folge um die zwei Punkte bangen.
Lasse Beck setzte elf Sekunden vor Schluss den Deckel zum 31:29-Heimsieg drauf. „Wir haben gewonnen. Damit bin ich zufrieden. Wir müssen aber weiter 100 Prozent spielen“, so Kugler. „Das muss jetzt für alle ein Fingerzeig gewesen sein.“