Die U19 der HSG ist zum Improvisieren gezwungen

Konstanz – Zum ersten Heimspiel des Jahres begrüßt die U19 der HSG Konstanz am Sonntag (15 Uhr) in der Schänzle-Sporthalle die JHA Baden.

Nach guten Trainingswochen und einem trotz knapper Niederlage in Wangen ordentlichen Start, muss – laut Vereinsmitteilung – nun die nächste Hiobsbotschaft verkraftet werden.

„Wir haben uns in Wangen leider nicht belohnt“, blickt Trainer Dennis Kugler zurück und richtet den Blick nun aber auf die kommende Aufgabe. Dabei gilt es zunächst einmal den nächsten Ausfall zu verkraften.

Kreisläufer Emil Padberg verletzte sich – so die HSG weiter – 40 Sekunden vor Schluss in Wangen schwer. Die niederschmetternde Diagnose: Kreuzbandriss und Saisonaus.

Kugler: „Das ist für Emil und uns ein sehr, sehr schwerer Schlag. Er hat vorne wie hinten ein großes Gewicht gehabt, vor allem aber im Mittelblock.“

Somit würde sich die ohnehin bereits sehr angespannte und schwierige Personalsituation weiter verschlechtern. Das Motto lautet daher „Jugend forscht“.

Sechs bis sieben U17-Spieler werden aushelfen, um einen wettkampftauglichen Kader zu stellen. „Wir werden sicher das eine oder andere improvisieren müssen“, weiß Kugler und tüftelt an möglichen „Überraschungen“.

Dabei möchte man auf der guten Leistung der Vorwoche aufbauen – muss aber im Angriff endlich die freien Chancen nutzen.

Kugler: „Unter den Voraussetzungen wird es nicht einfacher. Nichtsdestotrotz haben wir gute U17-Talente in der Hinterhand. Wir müssen die Situation annehmen und wollen ihr trotzen.“