Die HSG-Handballer wollen ihren positiven Lauf fortsetzen

Konstanz – Die HSG Konstanz kommt langsam ins Rollen. Mit vier Siegen in Serie ist sie nun Teil des Spitzenfeldes der 3. Liga Süd.

Und möchte am Sonntag (16.30 Uhr) bei den Rhein-Neckar Löwen II die Ausgangslage vor dem Topspiel am 7. November in eigener Halle gegen Würzburg weiter verbessern.

Das Spiel wird – laut Konstanzer Vereinsmitteilung – live auf Sporteurope.tv übertragen. Zum Livestream. Die Handschrift von Trainer Ralf Bader, das neue System, vor allem in der offensiven Abwehr, und die Automatismen greifen immer besser.

Vier Siege in Serie gegen Schwäbisch Gmünd, Albstadt, Balingen-Weilstetten und zuletzt gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Pfullingen sprechen für die ansteigende Formkurve und die positive Entwicklung in den vergangenen Wochen, so die HSG weiter.

Vor allem der zweite Derby-Heimsieg in Folge in der erneut mit über 1000 Zuschauern gefüllten Schänzle-Hölle wirkte nach. „Was wir da“, lobte Torwart Konstantin Pauli, „in der ersten Hälfte verteidigt haben, haben wir in den letzten Jahren so nicht mehr geschafft.“

Und weiter: „Wie wir Pfullingen, die ja über das Eins-gegen-Eins kommen, dies weggenommen haben, geht fast nicht besser.“

Er selbst war in der Schlussphase mit ganz wichtigen Paraden zur Stelle und konservierte den knappen, aber hochverdienten Erfolg nach steter Führung.

„Über das ganze Spiel gesehen, waren wir die bessere Mannschaft“, so das Konstanzer Eigengewächs, das über die HSG-Jugend und die U21 den Sprung in die erste Mannschaft schaffte.

Bemerkenswert sei die Aufstellung gegen Pfullingen ohnehin gewesen. Neben Pauli wirkten phasenweise mit Lars Michelberger, Sven Iberl und Jan Stotten drei weitere Eigengewächse gleichzeitig im Rückraum.

Auch Ralf Bader berichtet von einer „schönen Woche nach solch einem Highlight-Spiel.“ Mit viel positiver Energie, aber auch drei Grippeerkrankungen ging es durch die Woche vor dem nicht zu unterschätzenden Auswärtsspiel am Sonntagabend beim Bundesliga-Nachwuchs der Rhein-Neckar Löwen.

Der HSG-Coach wird so vorausschlich auf den einen oder anderen Spieler verzichten müssen. „Wir sind aber trotzdem gut aufstellt“, betont der 45-Jährige.