Die HSG-Handballer unterstreichen ihre gute Frühform eindrucksvoll

Konstanz – Die HSG Konstanz spielt – laut Vereinsmitteilung – weiter sehr erfrischenden Handball und zeigt sich in guter Frühform.

Bei den zwei Tests binnen 24 Stunden beim HBW Balingen-Weilstetten II (34:25) und in Allensbach gegen die HSG Baden-Endingen (38:27) machte sie Lust auf mehr und bleibt auch nach nun sieben Testspielen ungeschlagen.

Die Parte bei Ligakonkurrent Balingen-Weilstetten, der wie die HSG selbst auf einige Akteure verzichten musste, zeigte sich Konstanz von Beginn an überlegen.

Kreierte klare Chancen und verteidigte lange gut – doch Schwächen im Abschluss und unnötige Abpraller und Gegentore kurz vor dem Zeitspiel hielten Balingen zunächst im Spiel.

Beim 8:5 konnte sich die HSG das erste Mal etwas absetzen, bis zur Pause trotz der optischen Vorteile jedoch nur mit 18:16 vorlegen. „Insgesamt war es eine konstante, reife Leistung“, lobte Trainer Ralf Bader dennoch.

Vor allem die zweite Halbzeit ließ ihn – so die HSG weiter – zu diesem Schluss kommen. Mit höherer Effektivität wurden die sich bietenden Gelegenheiten nun genutzt und in der Defensive konnte sich die HSG für ihre gute Verteidigungsarbeit belohnen.

Glanzlichter blieben, so Bader, zwar weitestgehend aus, sein Team eilte aber auch so von 26:20 auf 32:25 davon und entschied das Derby schließlich mit neun Toren Differenz für sich.

Schon 24 Stunden später ging es bei tropischen Temperaturen in schwüler Hitze in der Allensbacher Riesenbergsporthalle gegen den ambitionierten Schweizer Club HSG Baden-Endingen um ihren neuen Trainer Aco Stevic.

Hier konnten die „Gelb-Blauen“ sogar noch eine Schippe drauflegen und begeisterten die Zuschauer mit einer schnellen, variablen Spielanlage und waren damit von der ersten Sekunde an klar überlegen.

Nach wenigen Minuten stand es bereits 7:1, zur Pause 19:11. „Ich habe eine Abwehr gesehen, die über 60 Minuten kaum Zweikämpfe verloren hat“, zeigte sich Bader äußert angetan von den Fortschritten in der Defensive.

Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst weiter fast nur in eine Richtung. Beim 26:15 war der Vorsprung bereits auf elf Tore angewachsen, sodass Bader die verbliebenen rund 20 Spielminuten dazu nutzte, die Einsatzzeiten auf alle Akteure zu verteilen.

So hätten auch Johannes Binder aus dem eigenen Nachwuchs viel Verantwortung und Zeit auf der Platte bekommen – ebenso wie Sven Iberl und U19-Keeper Oscar Mogg.

HSG Konstanz in Balingen: Maximilian Wolf, Adam Studentkowski (1) (beide Tor); Michel Stotz (4), Aron Czako (3), Philipp Hlawatsch (5), Sven Iberl (5), Luca Schwormstede (1), Jo Knipp (5), Maxim Pliuto (2), Nikita Pliuto (2), Jan Stotten (3), Lukas Dietrich (2), Xeno Müller (3), Janne Pietrusky (1), Johannes Binder, Lucas Farias-Veeser.

HSG Konstanz gegen Baden-Endingen: Oscar Mogg, Adam Studentkowski (beide Tor); Michel Stotz (5), Aron Czako (4), Sven Iberl (3), Philipp Hlawatsch (2), Luca Schwormstede (2), Jo Knipp (3), Maxim Pliuto (8/4), Jan Stotten (4), Nikita Pliuto (2), Lukas Dietrich (3), Xeno Müller, Janne Pietrusky (2), Johannes Binder.