Die HSG-Handballer gewinnen den Hitzeschlacht-Test gegen Steißlingen

Konstanz – Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hat sich die HSG Konstanz im Derby-Duell gegen den TuS Steißlingen klar mit 42:34 (21:18) durchsetzen können.

Somit bleibt die HSG – laut Vereinsmitteilung – in der Vorbereitung weiter ungeschlagen. In einer wahren Hitzeschlacht war dabei jedoch die erste Hälfte nicht das, was sich die Konstanzer vorgestellt hatten.

Zu viele Fehler, kaum Zugriff in der Deckung, zu viele vergebene freie Chancen. Es harzte im Spiel der HSG, die ihren bislang schwächsten Auftritt in den Testspielen hinlegte.

Ohne Kapitän Michel Stotz, Lars Michelberger, Tim Enninghorst, Jonas Hadlich und den Ex-Steißlinger Jannik Hohlweg scheiterten die „Gelb-Blauen“ einige Male frei vor dem Ex-Konstanzer Leon Sieck im Tor der Gäste.

Alleine die Quote vom Siebenmeterpunkt mit nur zwei verwandelten Versuchen aus sechs Anläufen spricht – so die HSG weiter – für sich.

Nach dem frühen 6:3 kamen so die Hegauer dank der Mithilfe der Gastgeber immer besser ins Spiel. Sehenswert war dabei das Zusammenspiel zwischen Sieck und dem ehemaligen Konstanzer Samuel Wendel, der mit punktgenauen Anspielen spektakulär in den Gegenstoß geschickt wurde.

Mit sieben Toren avancierte der ehemalige österreichische Nationalspieler zum besten Torschützen seiner Mannschaft.

Dank seiner Kontertore drehte Steißlingen nach vielen Wechsel auf der Gegenseite und danach sprunghaft ansteigender Fehlerquote einen 9:12-Rückstand in eine 15:12-Führung.

Bis zum Pausenpfiff fing sich die HSG wieder etwas und nahm einen 21:18-Vorsprung, aber auch jede Menge Potenzial zur Verbesserung mit in die Kabine.

„Heute war es ein ganz anderes Testspiel als wir das gewohnt sind“, fand Ralf Bader. „Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen. Einige Abläufe in der Abwehr haben einfach noch nicht gepasst.“

Vor allem die Wachheit fehlte dem HSG-Coach, der bemängelte: „Wir waren mit dem Kopf nicht da.“ Bemüht, aber eben nicht entschlossen und clever genug, sei Konstanz gewesen.

HSG Konstanz:

Oscar Mogg, Adam Studentkowski (beide Tor); Aron Czako (3/1), Philipp Hlawatsch (6), Sven Iberl (1), Luca Schwormstede (3), Jo Knipp (5), Maxim Pliuto (2/1), Jan Stotten (6), Lukas Dietrich (4), Xeno Müller (3), Janne Pietrusky (6).