Der nächste Nachwuchshandballer bekommt seine Chance bei der „Ersten“

Konstanz – Die HSG Konstanz setzt weiter auf den eigenen Nachwuchs. Mit Tim Enninghorst erhält das nächste Talent aus der eigenen U21 einen Vertrag für die erste Mannschaft.

Und er soll – laut Konstanzer Vereinsmitteilung – dazu beitragen, in der nächsten Saison mit einer spannenden Mischung im Kader wieder höhere Ziele angreifen zu können.

Enninghorst unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis 2028. Während mit Janne Pietrusky ein gebürtiger Konstanzer aus Leipzig an den Bodensee zurückkehrt, vergrößert Enninghorst den Block an eigenen Nachwuchsspielern im Kader der ersten Mannschaft weiter.

„Tim hat sich sehr gut entwickelt und seine Chancen genutzt“, erklärt André Melchert. Insbesondere nach der Verletzung von Christos Erifopoulos konnte der junge Spielmacher zeigen, über welche Möglichkeiten er verfügt.

Nun soll, fügt der Geschäftsführer der HSG Konstanz an, der gebürtige Münchener „seine Chance erhalten. Er ist im Eins-gegen-Eins sehr stark und hat ein gutes Auge für seine Mitspieler.“

Der 21-Jährige soll – so die HSG weiter – weiter intensiv gefördert werden, denn „Tim verfügt über großes Potenzial. Wir wollen und müssen noch viel mit ihm arbeiten, dann werden wir viel Freude an ihm haben.“

2023 war er vom TSV München Allach zunächst in die U21 der HSG Konstanz gewechselt. Von Anfang an mit dem Ziel, den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen, wie er betont.

„Dass es nun geklappt hat, freut mich riesig. Es macht mega viel Spaß auf diesem Niveau und in unserem familiären wie professionellen Umfeld.“

Immer habe er an seine Chance geglaubt und zusammen mit seinem Trainer Benjamin Schweda in der U21 hart dafür gearbeitet.

Dafür richtet er einen besonderen Dank an seinen Förderer, der von seinem Schützling auch die nötige Geduld einforderte.

„Er hat immer zu mir gesagt, die Zeit wird kommen, wenn ich dranbleibe“, lächelt Enninghorst. Schweda sollte Recht behalten.