Die HSG-Handballer feiern einen Sieg fürs Selbstvertrauen

Friedrichshafen – Die Herren I der HSG Friedrichshafen-Fischbach haben in der Bezirksliga mal wieder punkten können. Gegen den HV RW Laupheim gab es für die Häfler Handballer einen klaren Heimerfolg.

„Endlich konnten wir mal wieder Punkte einfahren“, so HSG-Trainer Andreas Rohrbeck nach dem 41:23-Heimsieg seiner „Blisshards“ gegen die Reserve aus Laupheim, die stark ersatzgeschwächt angeteten war.

Die Marschroute war gegen die dezimierte Laupheimer Reserve – laut Vereinsmitteilung der HSG – klar: Es gind darum, immer aufs Tempo zu drücken, egal ob in der ersten oder zweiten Welle beziehungsweise über die schnelle Mitte. Man wollte die Spieler aus Laupheim nicht zur Ruhe kommen lassen.

Diese hatten einen Mix aus A-Jugend und reichlich Erfahrung aufgeboten, da beispielsweise auch Torwart-Legende Helge Stührmann und Sven Schröder – beide eigentlich in die sportliche Leitung involviert – ihre Schuhe für das Spiel schnürten. Schröder traf stolze neunmal.

„Die Jungs haben die Vorgaben gut umgesetzt, aber die Defensive hat für meinen Geschmack zu viel zugelassen, weil teils zu offensiv und spekulativ agiert wurde“, fand Rohrbeck dann aber doch noch ein Haar in der Suppe auf dem Weg zum klaren Heimerfolg.

Außerdem habe man sich die eine oder andere Schwäche im Abschluss geleistet, sodass man sich nicht schon zur Pause – so die HSG weiter – deutlicher abgesetzt hatte – 17:13 für die zuletzt stets unterlegenden „Blisshards“.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit sei man dann auf neun Tore davon gezogen und habe sich dadurch vorentscheidend abgesetzt. In dieser Phase und auch in der folgenden Spielzeit stand die Abwehr defensiver und kompakter.

Das hätte es Laupheim schwer gemacht, gute Wurfgelegenheiten zu generieren. Auf der Gegenseite habe die HSG FF immer wieder schnelle und leichte Tore über Konter oder die erste Welle erzielt. Am Ende stehe so ein verdienter Sieg.

„Klar darf man die Höhe nicht überbewerten, denn Laupheim musste dem Tempo Tribut zollen und somit ging unser Matchplan auf. Uns tut das Erfolgserlebnis gut und macht die Brust mit Blick auf die nächsten Aufgaben hoffentlich breiter“, fügte Rohrbeck noch hinzu.

Erfreulich sei – neben einem insgesamt guten Auftritt seiner Mannschaft – die Leistung der Youngsters gewesen, wie etwa Moritz Ksobiak, der über 60 Minuten ranmusste und seine Wurfquote in Durchgang zwei merklich steigern konnte.

Außerdem hätte Ben Leichtle nicht nur gekonnt Regie geführt, sondern auch immer wieder selbst torgefährlich agiert. Außerdem habe wieder einmal Elias Rebstein seine Qualitäten im Rückraum der Häfler Handballer unter Beweis gestellt.