Eine kleine Schwächephase kostet den TuS-Handballern mögliche Punkte

Waiblingen – Die Steißlinger Regionalliga-Handballer haben eine schmerzhafte Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Trotz einer starken ersten Halbzeit und eines offenen Schlagabtauschs bis tief in die zweite Hälfte unterlag man dem VfL Waiblingen am Ende deutlich mit 35:28.

Ein plötzlicher Bruch im Spiel der Steißlinger in der Schlussphase gab – laut Vereinsmitteilung des TuS – den Ausschlag zugunsten der Gastgeber.

Von Beginn an entwickelte sich eine Begegnung mit extrem hoher Schlagzahl. Beide Mannschaften fanden sofort ihren Rhythmus und suchten den schnellen Weg zum Tor.

Es entwickelte sich eine kurzweilige Partie, in der die Führung ständig wechselte. Der TuS präsentierte sich im Angriff variabel und defensiv stabil genug, um den formstarken Waiblingern Paroli zu bieten.

Mit einer knappen, aber verdienten 19:17-Führung für die „Blau-Weißen“ ging es in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spielniveau – so der TuS weiter – zunächst hoch.

Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, und die Zuschauer in der Rundsporthalle sahen einen echten Handball-Krimi.

Bis zur 50. Spielminute beim Stand von 26:26 deutete alles auf eine spannende „Crunchtime“ und eine mögliche Punkteteilung hin.

Doch dann verlor der TuS völlig den Faden. Während Waiblingen die Intensität noch einmal steigern konnte, häuften sich auf Steißlinger Seite die Fehler.

Im Angriff fehlte plötzlich die Durchschlagskraft und in der Defensive hätte man keinen Zugriff mehr auf die eiskalt agierenden Gastgeber gefunden.

Innerhalb weniger Minuten setzte sich der VfL entscheidend ab und verwandelte das Unentschieden in einen klaren Heimsieg.

Viel Zeit zum Hadern würde nicht bleiben. Am Samstag empfangen die Herren I des TuS den HC Neuenbürg 2000 in der heimischen Mindlestal-Sporthalle.

Vor eigenem Publikum will die Mannschaft die Konstanz über die vollen 60 Minuten zurückgewinnen und die nächsten Punkte einfahren.

TuS Steißlingen I:

Leon Sieck, Lukas Ring (beide Tor), Robin Schmidt (9), Florian Riegler (7), Lennart Sieck (4), Marius Dreher (3), Julian Bartels (2), Daniel Weber (1), Cedric Wiedmann (1), Luca Wilke (1), Niklas Bartels, Niklas Ruß, Philipp Leonard Schäffer.