Blaustein – Die Steißlinger Regionalliga-Handballer haben den TSV 1899 Blaustein im Griff gehabt und siegten in einer temporeichen Partie mit 44:35.
Die Begegnung startete – laut Steißlinger Vereinsmitteilung – mit einem sehr hohen Tempo auf beiden Seiten, was sich sofort im Spielstand widerspiegelte.
Beide Teams agierten mit offenem Visier, wobei der TuS anfangs Probleme hatte, den nötigen Zugriff in der Abwehr zu finden.
Dadurch blieben die Gastgeber lange in Schlagdistanz. Dennoch gelang es der Steißlinger Offensive, die Abwehrreihe Blausteins immer wieder zu überwinden.
Der TuS konnte sich – so der Verein weiter – dank seiner Angriffsstärke leicht absetzen und ging mit einer 22:19-Führung in die Kabine.
Im Verlauf der zweiten Halbzeit zeigten die Steißlinger, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Obwohl die Defensive zunehmend besser wurde, blieb die Offensive der Schlüssel zum Erfolg.
Trotz eines dezimierten Kaders zeigten die Herren I eine konzentrierte Leistung. Besonders hervorzuheben sei die gute Verteidigung gegen den siebten Feldspieler der Gastgeber.
Die sei ein taktisches Mittel gewesen, das der TuS trotz knapper Wechseloptionen diszipliniert löste. Die Mannschaft schaffte es, die Führung konsequent auszubauen.
Auch wenn die Gastgeber immer wieder versuchten, über Tempogegenstöße heranzukommen, hatte der TuS meist die passende Antwort parat.
Am Ende stand ein beeindruckender 44:35-Sieg auf der Anzeigetafel, der die offensive Stärke der Mannschaft unter Beweis stellte.
Mit den eingefahrenen Punkten festigt der TuS Steißlingen seine Position im Mittelfeld. Am Samstag empfängt der TuS Steißlingen I den VfL Waiblingen Handball im heimischen Mindlestal.
Die Mannschaft sei nun dazu aufgefordert, die positive Energie aus diesem Auswärtssieg mitzunehmen und sich die nächsten Punkte zuhause zu sichern.
TuS Steißlingen I:
Erik Seeger, Leon Sieck (beide Tor); Lennart Sieck (11), Niklas Ruß (10), Florian Riegler (5), Cedric Wiedmann (5), Marius Dreher (4), Luca Wilke (3), Julian Bartels (2), Noah Stolpa (2), Daniel Weber (2), Patrick Euchner, Robin Schmidt.