Nach der Meisterschaftspflicht folgt die Kür im Pokal?

Schaffhausen – Lediglich ein Tag Pause liegt zwischen dem Sieg in der Meisterschaft in Bern und dem Cup-Achtelfinal in Basel am Samstagabend um 20 Uhr.

Die Kadetten Schaffhausen greifen als Titelverteidiger – laut Vereinsmitteilung – damit nun auch in den laufenden Wettbewerb ein und treffen dabei direkt auf den Finalgegner der vergangenen Saison.

Dementsprechend gut sind die Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen, als die Kadetten – so der Verein weiter – nach einer umkämpften Partie gegen den damaligen Zweitligisten (38:33) am Ende den Pokal in die Höhe recken durften.

Seitdem habe sich beim RTV Basel viel getan. Nach dem Aufstieg in die Quickline Handball League zahlte man zunächst bei einigen knappen Niederlagen noch etwas Lehrgeld.

Spätestens in den vergangenen Wochen zeigte sich der Aufsteiger jedoch voll angekommen in der Liga und konnte wichtige Erfolge für sich verbuchen. Damit der Pokal nicht seine eigenen Gesetze und Überraschungen schreibt, müsse man daher „sehr konzentriert nach Basel fahren.“

Und weiter: „Dieses Team hat sich in den letzten sechs, sieben Spieltagen enorm gesteigert und Fortschritte gemacht“, so Kadetten-Coach Hrvoje Horvat.

Fünf Punkte aus den letzten vier Spielen würden dies untermauern. Darunter war ein Auswärtssieg bei Pfadi Winterthur. Ende September konnten die Kadetten das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison im Rankhof mit 34:31 für sich entscheiden.

Der Trainer der „Orangen“ konnte in Bern im Hinblick auf die wichtige Partie die Spielzeiten gut verteilen. Am Freitag stand die Regeneration im Vordergrund. „Mit einem positiven Eindruck fahren wir nach Basel“, erklärt der 46-Jährige.

Er wisse, dass ihn und sein Team ein Gegner erwartet, der ohne Druck völlig befreit aufspielen wird. Darauf müssten sich die Munotstädter einstellen und sich auf einen Kampf von der ersten Minute an gefasst machen.

Horvat: „Dafür müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute bereit sein. Wir wissen, um was es geht. Es gibt keine zweite Chance, kein Rückspiel.“