Schaffhausen – Tabellendritter gegen Spitzenreiter: Am Mittwoch empfängt der HC Kriens-Luzern ab 19.15 Uhr die Kadetten Schaffhausen zum Spitzenkampf der Quickline Handball League.
Die Partie wird – laut Vereinsmitteilung der Kadetten – als „Match of the week“ live auf RED+ und kostenlos bei blick.tv übertragen.
Sowohl Verfolger Kriens-Luzern als auch Tabellenführer Kadetten Schaffhausen werden nach den Niederlagen zu Beginn des neuen Jahres hochmotiviert sein.
Während der HCKL in eigener Halle die zweite Saisonniederlage gegen St. Otmar St. Gallen hinnehmen musste, riss die eindrucksvolle Siegesserie der „Orangen“ im 20. Spiel bei Wacker Thun.
„Wir haben es nicht oder zu lange nicht geschafft, auf das erforderliche Level zu kommen. Wir haben zu viele Flüchtigkeitsfehler gemacht, die uns das ganze Spiel hinterherrennen lassen“, bilanzierte Dimitrij Küttel selbstkritisch.
Für den Linkshänder kommt es – so die Kadetten weiter – zum ersten Duell in der Fremde gegen seinen Ex-Club, für den er von 2022 bis 2025 aktiv war.
Im ersten Vergleich in dieser Spielzeit in der BBC Arena behielten die Kadetten mit 35:32 die Oberhand und hätten sich durch ihre 19 Siege in Serie ein Polster von neun Punkten auf Pfadi Winterthur und 13 auf die Innerschweizer erarbeitet.
Pfadi und Kriens haben allerdings noch ein respektive drei Nachtragsspiele zu absolvieren. Ganz einfach war die extrem kurze Vorbereitungszeit nach der am Sonntag endenden Europameisterschaft und schon am Mittwoch wieder beginnenden Meisterschaft in der Schweiz nicht.
„Sicherlich spielt dies auch ein wenig mit, da wir alle zusammen erst zwei Trainingseinheiten hatten“, erklärt Küttel mit Blick auf die überraschende Niederlage in Thun.
Er schiebt aber sofort hinterher: „Allerdings haben wir eigentlich eine ausreichend solide Basis als Mannschaft in der ersten Hälfte der Saison gelegt, um dies nicht als Ausrede zu akzeptieren.“
So kommt dem Schlagerspiel am Mittwoch für beide Seiten eine gewisse Bedeutung zu. „Diese Partien sind immer von viel Tempo, Härte und absolutem Siegeswille geprägt“, weiß Küttel.
Er erwartet ein schwieriges Spiel für seine Mannschaft, „da Kriens auch keinen optimalen Start in die zweite Saisonhälfte hatte und dementsprechend ein Zeichen setzen möchte.“
Und weiter: „Für uns gilt es zu zeigen, dass die Niederlage in Thun ein Ausrutscher war und wir unbedingt gegen Kriens gewinnen wollen.“