Die Kadetten steigern zwar ihre Leistung, müssen aber auch das Rückspiel abgeben

Hannover – Lange Zeit haben die Kadetten Schaffhausen in der Auswärtsbegegnung gegen die Recken aus Hannover-Burgdorf nicht nur mithalten, sondern das Spielgeschehen bestimmen können.

Erst in den letzten Minuten gelang es dem Heimteam – laut Vereinsmitteilung der Kadetten – doch noch den Sieg in der heimischen „Swiss Life Hall“ festzuhalten.

Nach dem 15:15-Pausenstand mussten sich die Kadetten dem Bundesligisten mit 27:31 geschlagen geben. Die Kadetten zeigten einen äußerst couragierten Start in die Partie.

Aufbauend auf einer guten Deckung konnten sie in einer engen ersten Halbzeit immer wieder in Führung gehen. Im Angriff spielte Ariel Pietrasik seine ganze Durchschlagskraft aus und erzielte Tor um Tor.

Zudem hatten die Kadetten mit Odinn Thor Rikhardsson einen sehr sicheren Siebenmeterschützen und mit Dimitrij Küttel einen starken Linkshänder in ihren Reihen.

Die Munotstädter hatten – so die Kadetten weiter – auch die gefährlichen Angriffsspieler der Recken gut im Griff und störten frühzeitig die Wege der gegnerischen Spieler.

Anders als im Heimspiel vor Wochenfrist konnten die Kadetten in der zweiten Halbzeit an die gute Leistung von Umgang eins anknüpfen.

Mehrmals setzten sie sich leicht mit zwei Toren ab. Allerdings gelang es ihnen aber in dieser Phase nicht, einen größeren Vorsprung herauszuholen.

Und dann waren es doch die routinierten Bundesligaakteuere, die das Spiel in der Schlussviertelstunde zu ihren Gunsten drehen konnten.

Sie nutzten dabei auch gnadenlos jeden Fehler der Kadetten aus. Trotz der erneuten Niederlage gegen den TSV Hannover-Burgdorf dürften sich die Kadetten über eine deutliche Leistungssteigerung freuen.

Da in der anderen Partie Nexe mit sieben Toren Vorsprung gegen Fredericia reüssierte, sind die Kadetten, Nexe und Fredericia punktgleich. Gegen die Kadetten würde momentan die deutlich schlechtere Tordifferenz sprechen.

Für die Kadetten bedeutet dies, dass sie das letzte Spiel der Hauptrunde am kommenden Dienstag (18.45 Uhr) gegen Fredericia unbedingt gewinnen müssen.