Thun – Nach furiosem Start haben die Kadetten Schaffhausen bei Wacker Thun einige Probleme in der Verwertung freier Chancen im Duell mit Schlussmann Marc Winkler gehabt.
Aber sie konnten die zweite Hälfte – laut Vereinsmitteilung – souverän gestalten. Nach dem 32:28 (18:15)-Auswärtssieg im Berner Oberland empfangen die „Orangen“ bereits am Samstag um 18 Uhr GC Amicitia Zürich in der BBC Arena.
Die Kadetten bauen ihre Siegesserie weiter aus. Neben drei Erfolgen aus drei Spielen in der European Handball League stehen nun auch fünf Siege in Serie in der Schweizer Meisterschaft zu Buche.
„Ich bin froh über die zwei Punkte“, sagte Kadetten-Captain Luka Maros nach einem intensiven Spiel bei einem erwartet beherzt und leidenschaftlich auftretenden Gegner.
Dieser war – so die Kadetten weiter – nach der überraschenden Niederlage vor einer Woche in Stäfa sichtlich gewillt, vor eigenem Publikum unbedingt eine Reaktion zu zeigen.
Dennoch drückten die Gäste von Beginn an dem Spiel ihren Stempel auf und setzten die Gastgeber mit hohem Tempo enorm unter Druck.
Nach zwei Minuten war Nikos Sarlos zum 3:1 erfolgreich, nach dreieinhalb gespielten Minuten markierte Patrik Marinovic bereits den fünften Treffer für seine Farben (5:2).
Doch früh hätte sich ein Privatduell zwischen den Kadetten und Wacker-Keeper Marc Winkler entwickelt. Trotz weiterhin schönen, temporeichen Angriffshandballs konnten sich die Munotstädter nicht belohnen und scheiterten immer wieder frei und insgesamt elfmal vor Winkler.
Auf der anderen Seite fand Wacker-Topscorer Jonathan Buck dank der umsichtigen Spielführung von Ante Gadza immer besser in die Partie und einige Male erfolgreich den Weg ins Tor der Schaffhauser.
Mit einem 3:0-Lauf kam Thun zurück zum 10:10 und brachte wieder Stimmung und Emotionen in den Schlagabtausch. Mit drei Toren Vorsprung (18:15) gingen die Kadetten in die Kabine.
„Es war wie immer kein einfaches Spiel für uns in Thun“, sagte der ausgezeichnete selbst und erinnerte an die Niederlage an selber Stelle in der vergangenen Saison.
Gleichzeitig benannte er neben dem variablen Angriffsspiel mit Mathieu Seravalli einen wichtigen Faktor dafür, dass sich die „Orangen“ vor Anbruch der letzten Viertelstunde auf 26:19 absetzen konnten.
Schon am Samstag um 18 Uhr wartet die nächste Aufgabe in der Quickline Handball League. Dann gastiert GC Amicitia Zürich in der BBC Arena.
Zürich war am Mittwoch mit 38:29 gegen den RTV Basel erfolgreich und liegt mit nun acht Punkten auf Rang sieben.
Kadetten Schaffhausen: