Das absolute Spitzenspiel geht in der BBC Arena über die Bühne

Schaffhausen – Erster gegen Zweiter: In der Quickline Handball League steht das direkte Duell zwischen Tabellenführer Kadetten Schaffhausen und Verfolger HC Kriens-Luzern bevor.

Am Samstag (18.45 Uhr) könnten die Kadetten mit dem Heimvorteil in der stimmungsvollen BBC Arena schon eine Vorentscheidung im Rennen um die beste Ausgangslage für die Playoffs herbeiführen.

Dass dies alles andere als ein leichtes Unterfangen werden dürfte, ergibt sich – laut Vereinsmitteilung der Kadetten – schon allein aus den bereits vier heiß umkämpften Duellen in dieser Saison zwischen den beiden besten Mannschaften der Schweiz.

Erst am vergangenen Wochenende gelang den Innerschweizern in einem überaus engen Match gegen die Munotstädter mit dem Heimvorteil im Rücken der Einzug ins Finale des Mobiliar Handball Cups.

Nur eine Woche später bietet sich den Kadetten, dieses Mal selbst vor den eigenen Fans und der Orangen Wand, die Gelegenheit, ein Zeichen zu setzen und angesichts von derzeit neun Pluspunkten Vorsprung mit einem Heimsieg für eine Vorentscheidung im Kampf um Platz eins zu sorgen.

Außerdem gehe es auch um die damit verbundene beste Ausgangslage für die Playoffs um die Meisterschaft. Bei dann möglichen elf Zählern mehr als Kriens-Luzern würden selbst die zwei noch offenen Nachholspiele des HCKL kaum mehr für eine Aufholjagd genügen.

„Wir wollen vor heimischem Publikum zeigen, dass wir gegen Kriens besser sind“, sagt Hrvoje Horvat und spricht von einem sehr wichtigen Spiel, von einer Charakterfrage angesichts von zwei Niederlagen gegen den Rivalen – die beiden einzigen in dieser Saison auf nationalem Parkett.

Endlich gegen Kriens-Luzern nach dem Erfolg im Supercup gewinnen sei das Ziel, weil dies mit Blick auf die bald startenden Playoffs sehr wichtig sei, so der Kadetten-Coach.

„Dafür müssen wir noch mehr drauflegen, noch heißer werden, noch einen Schritt mehr machen“, fordert der 47-Jährige ehemalige Nationaltrainer Kroatiens.

Der euphorisierte HC Kriens-Luzern würde sich gerade in bestechender Form befinden und konnte unter der Woche auch dem französischen Topteam Montpellier in der European Handball League gut die Stirn bieten.

Einmal mehr sei WM-Silbermedaillengewinner Marin Sipic mit sieben Treffern bester Torschütze gewesen. Aus Sicht der Kadetten wird es dabei umso wichtiger sein, im Angriff wieder variabler aufzutreten.

Und vor allem sollte man die vielen freien Chancen besser für sich nutzen als im letzten Aufeinandertreffen. Man sollte sich erneut auf einen heißen, bisweilen auch hitzigen Kampf einstellen.