Kugler übernimmt bei den HSCK-Handballerinnen das Traineramt

Kreuzlingen – Der HSC Kreuzlingen und SPL1-Frauen-Cheftrainerin Kristina Ertl-Hug haben den noch bis Ende Saison laufenden Vertrag per sofort aufgelöst. Der bisherige Assistenztrainer Felix Kugler hat bereits – laut Vereinsmitteilung – ihre Nachfolge angetreten.

Nach siebeneinhalb erfolgreichen Spielzeiten trennen sich die Wege des HSC Kreuzlingen und ihrer Cheftrainerin Kristina Ertl-Hug. Die 38-Jährige hatte aus persönlichen Gründen um die vorzeitige Beendigung des noch bis Ende Saison 2024/ 2025 laufenden Vertrages gebeten.

„Diesem Wunsch sind wir selbstverständlich nachgekommen“, betont HSCK-Präsident Patrick Müller, „auch wenn uns die vorzeitige Trennung schmerzt“. Kristina Ertl-Hug gehörte seit vielen Jahren zur HSCK-Familie.

Nach ihrer Zeit als Spielerin der 1. Mannschaft schaffte sie – so der HSCK weiter – früh den Einstieg ins Trainerbusiness. Dabei konnten sie auch auf die Unterstützung und das Vertrauen seitens des Vereins zählen.

Als lange Zeit einziger Spitzenclub setzte der HSCK voll und ganz auf die Karte „Frauenpower“. Mit Erfolg. Die junge A-Lizenz-Trainerin führte die Kreuzlingerinnen in den Jahren 2021 und 2024 zweimal in die Playoff-Halbfinals.

Und damit auch auf das internationale Parkett (EHF European Cup). Als Anerkennung für ihre jahrelange erfolgreiche Arbeit beim HSC Kreuzlingen wurde Kristina Ertl-Hug im Juni dieses Jahres anläßlich der 13. Swiss Handball Awards als beste SPL1-Trainerin 2023 / 2024 ausgezeichnet.

Zuletzt hättte die 38-Jährige die Ausbildung zum EHF-Master-Coach absolviert. Bis zum Ende der laufenden SPL1-Saison übernimmt Felix Kugler das Amt des Cheftrainers.

Er hatte den HSCK bereits in den vergangenen drei Partien gecoacht. Dabei gab es zwei Meisterschaftssiege gegen die direkten Konkurrenten um einen Platz in der Finalrunde, DHB Rotweiss Thun (41:21 auswärts) und HV Herzogenbuchsee (31:23 zuhause), sowie den Erfolg im Cup-Achtelfinal bei der unterklassigen SG Zürisee (34:16).

Unter Kugler wolle der HSCK an den verbleibenden vier Spieltagen seinen Platz über dem Strich verteidigen und sich erneut für die Finalrunde der besten sechs Teams qualifizieren.

Keine einfache Aufgabe, denn der Vorsprung auf Platz sieben beträgt aktuell nur zwei Punkte. Dazu wartet ein happiges Restprogramm auf den HSCK.

Es stünden hierbei Partien gegen den Co-Leader GC Amicitia Zürich (4.1./heim), den direkten Widersacher HV Herzogenbuchsee (13.1./auswärts), den LK Zug (18.1./heim) und den aktuellen Tabellenführer Spono Eagles Nottwil (25.1./heim) an.