Die HSCK-Handballer behalten wichtigen Punkt im heimischen Egelsee

Kreuzlingen – Nach zuletzt drei Niederlagen haben die Kreuzlinger NLA-Handballer beim 26:26 (13:16) gegen Basel den ersten Punktgewinn im neuen Jahr geschafft und stehen nun mit mehr als einem Bein im Playoff-Viertelfinal.

„Diesen Punkt nehmen wir gerne mit“, bilanziert der Kreuzlinger Cheftrainer Ralf Bader nach dem Abpfiff eines intensiven Heimspiels. Basel sei der erwartet unangenehme und hartnäckige Gegner gewesen, der taktisch sehr gut eingestellt war.

„Und wir spielten über weite Strecken sehr verkrampft“, so Bader. Positiv wertet er, dass sich sein Team – laut Vereinsmitteilung – gegen die drohende Niederlage auflehnte und in der Schlussphase mehrfach einen Rückstand wettmachte.

„Es müsste jetzt schon mit dem Teufel zu und her gehen, wenn unser aktueller Punktestand nicht zur Playoff-Qualifikation ausreichen würde.“

Vier Spieltage vor Abschluss der Hauptrunde beträgt die Reserve der sechstplatzierten Kreuzlinger auf den Playout-Strich sechs Punkte plus Torverhältnis. In den Kampf um Platz acht sind – so der HSCK weiter – primär Thun (17 Punkte), Winterthur (16) und St. Gallen (14) involviert.

Die ersten 20 Spielminuten vor 420 Zuschauern in der Kreuzlinger Egelseehalle waren geprägt von Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Basel erwischte den besseren Start und führte nach sechs Minuten mit 5:3.

Mit den ersten Paraden von Torhüter Haris Berisha und vier Treffern von Rückraumschütze Martin Brezina wendete sich das Blatt aber zum 8:6 (12. Minute) zu Gunsten des HSCK.

In dieser Phase hätten die Thurgauer mehrfach die Chance vergeben, sich etwas abzusetzen. Die Basler, angeführt vom starken Keeper Marc Guardia, glichen zum 10:10 aus und waren in den letzten Minuten vor der Pause die bessere Mannschaft.

So handelten sich die Thurgauer einen 13:16-Pausenrückstand ein. Nach acht Minuten der zweiten Halbzeit hatte der HSCK seinen Rückstand wettgemacht.

Bis zur erstmaligen Führung mussten die Kreuzlinger Fans bis zum sechsten Treffer von Brezinas zum 20:19 (42.) warten. Aber die Basler, welche erst kürzlich den Tabellendritten Bern besiegten, reagierten postwendend.

Sie führten bis zum 25:26 ihres dänischen Topscorers Joshua Grace mehrheitlich. HSCK-Trainer Ralf Bader nahm exakt zwei Minuten vor der Sirene sein letztes Time-out.

Prompt gelang Kreisläufer Thomas Rink der umjubelte Ausgleich. Weil Basel seine letzte Angriffschance nicht nutzen konnte, hatte der HSCK noch gut 40 Sekunden Zeit für den möglichen Siegestreffer.

Aber primär konzentrierten sich die Kreuzlinger darauf, den einen wichtigen Punkt nicht mehr aus der Hand zu geben. Schlussendlich kamen sie zu keinem nennenswerten Abschluss mehr.

Die Punkteteilung sei über die gesamten 60 Minuten gesehen in Ordnung gegangen. Für die Kreuzlinger geht es am Mittwoch, 19. März, 19.30 Uhr, mit dem Gastspiel beim Tabellenzweiten HC Kriens-Luzern weiter.

Die Innerschweizer, die im Europacup erfolgreich unterwegs sind, kassierten am Samstag beim Playout-Kandidaten in St. Gallen eine überraschende 35:36-Niederlage.

Das nächste Heimspiel steht am Sonntag, 23. März, 16 Uhr, gegen Wacker Thun auf dem Programm.

HSC Kreuzlingen:

Berisha (1.-60./12 Paraden, 36 %), Wieser (für 1 Penalty/0 Paraden); Dedaj (3), Zeltner, Heim, Drilon Tahirukaj (4), Beckmann (1), Ramosaj (1), Brezina (7), Rink (2), Damböck (5/5), Wehrli (1), Kozina (2), Drenit Tahirukaj.