F-LL-4-BW: SG Ulm-Wiblingen I – SC Lehr I 39:13 (15:7)

Wiblingen – Schon vor der Partie am vergangenen Samstag ist – laut Vereinsmitteilung des SC – klar gewesen, dass die Wiblingerinnen die deutlich besseren Startvoraussetzungen haben würden.

Beim SC Lehr fehlte nahezu der gesamte Rückraum, sodass das Team mit nur zwei Auswechselspielerinnen zum Derby anreiste. Die Heimmannschaft hingegen konnte mit einer vollen Bank starten.

Wie erwartet wurden die SC-Handballerinnen von den Gastgeberinnen zunächst überrannt und gerieten direkt ins Hintertreffen.

Nach etwa zehn Minuten wurde es dann – so der SC weiter – etwas besser. Die Abwehr fand ihren Rhythmus und es gelang, durch harte Arbeit den einen oder anderen Treffer zu erzielen.

Auch Torhüterin Luisa Müller fand gut ins Spiel und bot dem Team mit einigen Paraden Rückhalt. Zuweilen sah der Angriff sogar ganz ansehnlich aus, jedoch saßen die Abschlüsse nicht.

Das ungewohnte Spiel ohne Harz hätte seinen Tribut gefordert. Viele herausgespielte Chancen landeten neben dem Tor oder direkt in den Armen der gegnerischen Torhüterin.

Gegen Ende des Spiels schwanden die Kräfte und die dünn besetzte Bank machte sich nun endgültig bemerkbar.

Obwohl die Mannschaft eine deutliche Niederlage hinnehmen musste, würden einige lobenswerte Punkte bleiben: Dilara Hackali konnte bei ihrem Debüt für den SC Lehr zwei Tore erzielen.

Außerdem sei der Kampfgeist im Team bis zum Ende da  gewesen – trotz des frühen Rückstandes. Zusätzlich mussten in dieser Partie andere Spielerinnen Verantwortung übernehmen und konnten sich ausprobieren.

SC Lehr I:

Luisa Müller (Tor), Sarah Haas (3), Dilara Hackali (2), Manuela Hofbauer (3), Mia Hofmann (2), Natea Kuzma (1), Alicia Ruhland (1), Pia Schmid und Inge Seyboldt (1).