Hart umkämpftes Spiel beim Tabellenführer: unsere wB-Jugend unterliegt nach dramatischen Schlussminuten
Laupheim – Am vergangenen Samstag hat sich die weibliche B-Jugend der JH Söflingen-Lehr beim ungeschlagenen Spitzenreiter HV Rot-Weiß Laupheim mit 18:23 (9:11) geschlagen geben müssen.
Trotz einer dezimierten Schlussphase und viel Pech im Abschluss zeigten die Mädels aus Söflingen und Lehr – laut Vereinsmitteilung – eine tolle kämpferische Leistung, bei der am Ende auch das Glück fehlte.
Der Start verlief absolut vielversprechend. Die JH-Mädels zeigten von Beginn an, dass sie sich vor dem Tabellenführer nicht verstecken müssen.
Mit einer konzentrierten Abwehrarbeit und schnellen Vorstößen erarbeitete sich das JH-Team eine verdiente 6:5-Führung bis zur 12. Minute.
Laupheim tat sich – so JH weiter – sichtlich schwer mit dem Gegner. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wendete sich das Blatt leicht, sodass es mit einem knappen 9:11-Rückstand in die Kabinen ging.
In der zweiten Halbzeit mobilisierte die JH noch einmal alle Kräfte. Vor allem Ida Kutzelmann, die trotz einer Erkrankung im Tor stand, hatte einen absoluten Spitzentag und hielt ihr Team mit tollen Paraden im Spiel.
Doch im eigenen Angriff klebte den Mädels an diesem Tag das Pech an den Händen: Zahlreiche Würfe landeten knapp neben dem Gehäuse oder auf dem Torwart.
Zusätzlich sei die Partie von extremer Härte geprägt gewesen. Das Spiel entwickelte sich zu einer regelrechten Strafen-Schlacht mit zahlreichen Siebenmetern und insgesamt sieben Zeitstrafen.
Besonders bitter seien aus JH-Sicht die letzten zehn Minuten gwesen. Hier lief nichts mehr zusammen. Und mehrere unglückliche Entscheidungen des Unparteiischen führten dazu, dass die Mädels fast in dauerhafter Unterzahl spielten.
Dieser personelle Nachteil kostete in der hitzigen Atmosphäre schlussendlich die entscheidende Kraft, um das Spiel noch einmal zu drehen.
Laupheim nutzte die Räume konsequent aus und sicherte sich den 23:18-Endstand. Trotz der Niederlage könnte die weibliche B Jugend erhobenen Hauptes aus dieser Partie gehen.
Die Mannschaft habe dem Spitzenreiter über weite Strecken Paroli geboten und gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt.