Die TSG-Handballer scheitern abermals an sich selbst

Ulm – Die Regionalliga-Handballer der TSG Söflingen haben auch den Heimauftakt im neuen Jahr verloren. Gegen die HSG Albstadt hatten sich die Mannen von Philipp Eberhardt durchaus Chancen ausgerechnet.

Der Aufsteiger zog den Söflingern – laut Vereinsmitteilung – allerdings früh den Zahn. Eine mangelnde Abschlussquote und löchrige Abwehr führten zur vierzehnten Niederlage.

„Wir scheitern letztlich wieder an unserer Wurfquote und an den technischen Fehlern, so wie es die ganze Vorrunde schon war. Immer wenn wir diese beiden Dinge im Griff haben, haben wir enge Spiele, wenn wir sie nicht im Griff haben, verlieren wir deutlich“, resümierte der TSG-Coach.

„Taktisch müssen wir meiner Meinung nach da nicht viel ändern. Wir haben gestern unsere Chancen bekommen und scheitern aber wenn wir alleine vor dem Torwart stehen. Spiegelbild sind fünf verworfene sieben Meter.“

Nach zwei Spielen im neuen Jahr sind die Söflinger – so die TSG weiter – am Samstagabend auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Dem Druck hätten die TSG-Handballer im ersten Heimspiel nicht standgehalten.

Die Möglichkeiten waren in der ersten Halbzeit da. Jedoch scheiterten die Söflinger ein ums andere Mal mit einer freien Wurfchance am Torhüter der Albstädter. Im Gegenzug spielte der Aufsteiger befreit auf.

Die Gäste hatten in Person von Julian Thomann und Patrick Lebherz zwei Spieler, die sich unbekümmert Würfe nahmen und auch im Tor unterbrachten.

19 Tore hätte die Söflinger Abwehr bereits zum Seitenwechsel kassiert. Im eigenen Angriff reichte es nur zu elf Treffern.

Nachdem der Rückstand bis zur 40. Spielminute zunächst auf elf Tore anwuchs, brachte eine Abwehrumstellung die Partie fast nochmal zum Kippen.

Innerhalb von vier Minuten gelangen den Söflingern sechs Tore zum 23:29 (45.). In weiteren zehn Minuten verkürzte man den Rückstand bis auf 30:33 (55.).

Albstadt war am Ende aber abgezockt genug, um den zehnten Sieg ins Ziel zu bringen. Noch sind zwar noch 14 Partien zu bestreiten, dennoch habe das Derby den Charakter eines „Do or die“-Spiels.

Bei einer Niederlage gegen Blaustein wäre der Rückstand schon auf sieben Punkte respektive vier Spiele angewachsen. Spielbeginn wird am Samstag um 20 Uhr in der Kuhberghalle sein.

TSG Söflingen I:

Dennis Hartmann (7), Isaiah Klein (6), Fabian Kotas (4), Kevin Kraft (4), Magnus Metzger (3), Kenneth Jeremy Jäger (2), Marc Krieger (2), Patrick Klöffel (1), Marius Widmann (1), Marco Azevedo Marques, Kevin Hamberger, Silas Nilli, Philipp Rauscher, Robin Schieß, Moritz Veil.