TuS-Handballer bekommen es mit dickem Brocken zu tun

Steißlingen – Die Herren I der Steißlinger Handballer sind am Sonntag auswärts bei der TGS Pforzheim gefordert. Diese Partie ist Teil des 17. Spieltages in der Baden-Württemberg-Oberliga.

Die Gastgeber gehen als Absteiger – laut Steißlinger Vereinsmitteilung – als klarer Favorit in die Partie. So stehen sie aktuell mit 22:10-Punkten auf dem vierten Tabellenplatz, der nur drei Zähler von Platz eins entfernt ist.

Nach dem Abstieg habe sich die Mannschaft mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern wieder neu aufgestellt. Mit Florian Taafel, der selbst lange den aktiven Handball bei der TGS Pforzheim prägte, haben sie zudem eine Top-Besetzung der Trainerposition hinzugewinnen können.

Der Start in die neue Spielklasse war – so der TuS weiter – für das Team mit 4:6-Punkten etwas holprig. Mittlerweile sei mehr Konstanz gefunden worden und die TGS belegt dies mit zuletzt sechs Siegen aus sechs Partien.

Die Pforzheimer könnten dabei mit ihrer Erfahrung der letzten Drittliga-Jahre und einer hohen individuellen Stärke punkten. Neben Roy James, Fabian Dykta und Nicolas Herrmann besticht vor allem Lennart Cotic mit seiner bisherigen Leistung.

Der junge Rückraumspieler war bis vorletzte Saison bei den Rhein Neckar Löwen aktiv und ist momentan mit 127 Treffern auf Platz eins der Torschützenliste der Oberliga.

Darüber hinaus stellt die TGS Pforzheim eine sehr effiziente und massive 6:0-Abwehr. Die wenigsten Gegentore der Liga mit einem Durchschnitt von nur durchschnittlich 27 Gegentreffer würden eine deutliche Sprache sprechen.

Mit einem Sieg könnten die Pforzheimer am Sonntag ab 17 Uhr einen sehr großen Schritt in Richtung Tabellenspitze machen und dem damit verbundenen Wiederaufstieg machen. Somit wartet auf den TuS eine richtige Herkulesaufgabe.

Trotz der Niederlage gegen Bittenfeld ist die Stimmung in der Mannschaft gut. Man habe zuletzt auf Steißlinger Seite bewiesen, dass man streckenweise immer wieder gut mit der starken Bundesligareserve aus Bittenfeld mithalten konnte.

Zudem habe man sich bis zum Spielende kämpferisch gezeigt. Eine Tugend, die sicherlich nicht unterschätzt werden sollte und in den kommenden Spielen zu dem ein oder anderen Punkt verhelfen sollte.

Dabei wird Trainer Dominik Garcia wieder auf einen vollständigen Kader zurückgreifen können. Wichtig wird sein, die Hauptakteure der Gastgeber immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen.

Im eigenen Angriff wird es mitentscheidend sein, die kompakte Abwehr in Bewegung zu bringen und dabei geduldig zu agieren. Anwurf ist – wie bereits erwähnt – um 17 Uhr in Pforzheim.