Steißlingen – In einem hochdynamischen und bis zur letzten Minute umkämpften Spiel haben die Steißlinger Regionalliga-Handballer die passende Antwort auf die Hinspielniederlage gegeben.
Vor heimischer Kulisse bezwang das Team von Jürgen Herr den punktgleichen Tabellennachbarn aus Weinsberg mit 39:35 und zog damit in der Tabelle an den Gästen vorbei.
Vom Anpfiff weg entwickelte sich – laut Steißlinger Vereinsmitteilung – genau die Partie, die man bei zwei punktgleichen Mannschaften erwarten durfte.
Es war ein offener Schlagabtausch, bei dem sich kein Team entscheidende Vorteile erarbeiten konnte. Beide Mannschaften setzten auf ein extrem hohes Tempo und eine sehr dynamische Spielweise im Angriff.
Die Defensive beider Seiten war gefordert, den schnellen Ballstafetten der Gegner standzuhalten. Zur Pause spiegelte der knappe Stand von 16:15 den intensiven Spielverlauf wider.
Es war ein – so der TuS weiter – echter Abnutzungskampf, bei dem Kleinigkeiten über die Führung entschieden.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Intensität hoch. Der TuS schaffte es jedoch, in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf zu bewahren.
Angetrieben von der lautstarken Unterstützung im Mindlestal blieb die Mannschaft ihrer Linie treu und suchte immer wieder den schnellen Abschluss.
Besonders in der Schlussphase zahlte sich der große Kampfgeist aus. Während Weinsberg alles versuchte, um das Spiel erneut zu drehen, hielt der TuS mit einer geschlossenen Teamleistung dagegen.
Mit 39 erzielten Treffern hätten die Steißlinger erneut ihre derzeitige Offensivstärke unterstrichen und sicherten sich den verdienten 39:35-Heimsieg.
Durch diesen Erfolg klettert der TuS Steißlingen auf 32:18-Punkte und lässt den TSV Weinsberg hinter sich.
Zwar reichte der Vier-Tore-Vorsprung nicht ganz aus, um auch den direkten Vergleich (Hinspiel: 34:39) zu drehen, doch in der aktuellen Tabellensituation würde der doppelte Punktgewinn deutlich schwerer wiegen.
TuS Steißlingen I:
Erik Seeger, Leon Sieck (beide Tor); Samuel Wendel (11), Luca Wilke (8), Florian Riegler (5), Niklas Ruß (4), Robin Schmidt (4), Jannik Hohlweg (2), Cedric Wiedmann (2), Marius Dreher (1), Lennart Sieck (1), Daniel Weber (1), Julian Bartels, Philipp Klotz, Philipp Leonard Schäffer, Luis Stoller.