Die TSG-Handballer haben enorm wichtiges Spiel vor der Brust

Söflingen – Am Samstag steht für die Oberliga-Handballer der TSG Söflingen ein – laut Vereinsmitteilung – richtungsweisendes Auswärtsspiel bei Saase3 Leutershausen II an.

Beide Teams sind gemeinsam aus der Regionalliga abgestiegen und hatten zu Saisonbeginn mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen.

Der Sieger der Partie kann – so die TSG weiter – nicht nur wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammeln, sondern sich zugleich im dicht gedrängten Mittelfeld der Liga festsetzen.

Saase3 Leutershausen II und die TSG Söflingen I stehen mit jeweils 14:16-Punkten unmittelbar nebeneinander in der Tabelle.

Während die Gastgeber aktuell Rang neun belegen, folgen die Söflinger direkt dahinter auf Platz zehn. Die enorme Ausgeglichenheit der Liga zeigt sich auch daran, dass zwischen Platz sechs und Platz elf nur drei Punkte liegen.

Jeder Zähler könnte in dieser Phase der Saison den Ausschlag geben. Beide Mannschaften starteten holprig in die neue Oberliga-Saison, haben sich aber zuletzt stabilisiert.

Leutershausen konnte drei der letzten vier Spiele gewinnen und geht damit mit Rückenwind in die Partie. Auch die TSG präsentierte sich in den vergangenen Wochen deutlich gefestigter.

Und sie konnte vier enorm wichtige Siege für das eigene Selbstvertrauen einfahren. Für den Erfolg der Gastgeber seien insbesondere Bastian Seitz und Joshua Knopf im Rückraum verantwortlich.

Beide geben dem Spiel von Saase Struktur und Torgefahr. Zudem verfügen die Leutershausener mit Rechtsaußen Simon Spilger über den besten Werfer der Mannschaft.

Mit bereits 91 Saisontoren ist er einer der auffälligsten Akteure der Liga und muss von der Söflinger Abwehr besonders im Blick behalten werden.

Die jüngsten Ergebnisse würden die Qualität des Gegners unterstreichen: Siege gegen Viernheim, Hegensberg-Liebersbronn und Bönnigheim zeigen, dass Saase aktuell schwer zu schlagen ist – vor allem in eigener Halle.

TSG-Trainer Philipp Eberhardt sieht seine Mannschaft dennoch gut gerüstet: „Die Entwicklung der letzten Wochen geht klar in die richtige Richtung. Unsere vier Siege waren enorm wichtig für das Selbstvertrauen, auch wenn die Tabelle weiterhin extrem eng ist.“

Besonders die Stabilisierung der Abwehr durch intensive Trainingsarbeit macht sich bemerkbar. Die personell schwierige Phase hatte dabei sogar einen positiven Nebeneffekt. „Acht bis neun Spieler konnten sich besonders gut aufeinander einspielen“, so Eberhardt