Die U21 der HSG möchte jede noch so kleine Chance nutzen

Konstanz – Noch drei Spiele hat die U21 der HSG Konstanz zu bestreiten, drei Chancen, um nach monatelanger Tabellenführung am Ende doch noch wieder zurück auf Platz eins zu klettern und sich den Aufstieg in die Regionalliga zu sichern.

Am Samstag um 16 Uhr kommt der TuS Altenheim in die Schänzle-Sporthalle. Schon vor dem Derby in Steißlingen war sich Trainer Benjamin Schweda – laut Konstanzer Vereinsmitteilung – sicher, dass damit noch keine Vorentscheidung gefallen ist.

Schließlich könne noch viel passieren. Zumal beide Teams noch gegen eine gefährliche Spitzenmannschaft antreten müssen.

Der TuS Altenheim könnte somit – so die HSG weiter – zum Zünglein an der Waage werden. Der Tabellensechste kämpft selbst noch um einen Platz in der neuen Oberliga Baden-Württemberg, für die sich die ersten fünf Mannschaften aus der Oberliga Südbaden direkt qualifizieren.

Der Tabellensechste und -siebte müssen in schwere Relegationsspiele. So wird die Zweitliga-Reserve ein bis in die Haarspitzen motivierter Gegner erwarten, der nicht nur traditionell besonders motiviert an den Bodensee fährt, sondern selbst dringend auf jeden Zähler angewiesen ist.

Das Hinspiel ging mit 33:23 deutlich an das Konstanzer Talentteam. „Wir haben letztes Wochenende eine bittere Niederlage einstecken müssen, die natürlich schmerzhaft ist“, erklärt Schweda und berichtet dennoch von einer guten Stimmung im Training.

„Es geht immer weiter und direkt in das nächste Spiel“, sagt er und hat wie seine Schützlinge längst den Blick nach vorne gerichtet.

Die Freude auf das Heimspiel „gegen seine sehr gute und etwas unberechenbare Mannschaft“ (Schweda) sei groß. Vor allem Shooter Gerry Suter müsste die HSG unter Kontrolle bekommen.

Nach einer langen Siegesserie muss die jüngste Mannschaft der Oberliga selbst wieder schnell zurück in die Spur finden und an die sehr guten Leistungen in dieser Saison anknüpfen.

Schweda: „Unser Ziel ist ganz klar die letzten drei Spiele zu gewinnen, um in Lauerstellung zu bleiben. Wir dürfen nichts mehr abgegeben – und hoffen dann auf das Beste.“

Der Fokus liegt auf den eigenen Hausaufgaben, die noch zwei Heimspiele und eine Partie in der Fremde bereithalten. Das Perspektivteam kann dabei jeweils vorlegen und den Druck auf Steißlingen erhöhen.

Sollten allerdings beide Mannschaften am Saisonende punktgleich sein, würde der gewonnene direkte Vergleich für die HSG sprechen.