Schaffhausen – Mit seiner 17. Parade nur wenige Sekunden vor Ende der Partie hat Moreno Car die Kadetten Schaffhausen erlöst und sicherte ihnen den Sieg beim HC Kriens-Luzern.
Die Kadetten Schaffhausen kehren mit diesem Erfolg wieder auf die Siegerstraße zurück. Dieser Sieg gegen die Innerschweizer war – laut Vereinsmitteilung der Kadetten – ein hart erkämpfter Erfolg.
Nach gutem Start konnten sich die Kadetten nach zehn Spielminuten eine 6:3-Führung gutschreiben lassen. Allerdings gelang es dem amtierenden Schweizer-Meister in der Folge nicht, den Vorsprung weiter auszubauen.
Eine zu hohe Fehlerquote im Angriff und ein bestens aufgestellter Torhüter Kevin Bonnefoi verhinderten dies. Nach einer guten Viertelstunde war der Spielstand wieder ausgeglichen.
Nebst Torhüter Bonnefoi machte Radojica Cepic mit insgesamt neun persönlichen Treffern den Kadetten das Leben schwer.
Angeführt durch Lukas Saueressig konnten die Orangen in den letzten Minuten der ersten Halbzeit aber nochmals zulegen und so mit der verdienten Zweitoreführung in die Pause gehen.
Den Vorsprung aus den ersten 30 Spielminuten konnten die Kadetten – so der Verein weiter – in der zweiten Hälfte nicht nur halten, ab der 38. Spielminute erhöhten sie ihren Vorsprung kontinuierlich.
Mit seinem Treffer in der 44. Spielminute brachte Zoran Markovic seine Farben mit „plus sechs“ in Front. Eine Vorentscheidung? Eben nicht! Die Kadetten verpassten es in der Folge, „den Sack zuzumachen“.
Technische Fehler und Fehlwürfe ermöglichten es dem HC Kriens-Luzern, den Rückstand wieder zu verringern. Die Schlussphase sei nichts für schwache Nerven gewesen.
Noch 90 Sekunden waren zu spielen, als Luzerns Luca Sigrist per Siebenmeter tatsächlich wieder der Ausgleich gelang.
Ariel Pietrasik erzielte im Gegenzug für die Munotstädter die erneute Führung. Nur wenige Sekunden vor Ende der Partie hielt Moreno Car mirakulös und sicherte so den Sieg für die Kadetten.
Das Spiel war auf der einen Seite geprägt von vielen technischen Fehlern und auf der anderen Seite von zwei Torhütern, die mit Weltklasseleistungen aufwarteten.
Dank dieser letzten Parade sei der Spitzenreiter allerdings unter dem Strich dennoch in der Lage gewesen, beide Punkte mit nach Hause nehmen.
Für die Kadetten stehen anstrengende Wochen bevor. Am Samstag (18 Uhr) steht das nächste Heimspiel der Quickline Handball League gegen GC Amicitia Zürich auf dem Programm.
Und am Dienstag spielen die Kadetten bereits wieder in der European League – und zwar auswärts beim dänischen Team Fredericia HK.