Konstanz – Die U21 der HSG Konstanz steht direkt vor dem nächsten Auswärtsspiel. Nachdem auch im Derby beim TV Ehingen (noch) nicht die ersten Punkte in fremder Halle in dieser Saison erspielt werden konnten, gibt es bereits am Samstag ab 18 Uhr bei der TSG Söflingen die nächste Gelegenheit dazu.
Auch nach nun sechs absolvierten Spielen in der neuen Saison bleibt die Konstanzer Regel, dass auf einen Heimsieg eine Auswärtsreise ohne Punkte folgt.
Drei Heimsiegen stehen – laut Vereinsmitteilung – drei Auswärtsniederlagen gegenüber, insgesamt somit ein Mittelfeldplatz in der Oberliga Baden-Württemberg.
Wenig erfreut – bei allem Verständnis für die normalen Leistungsschwankungen eines der jüngsten Teams der Liga – zeigt sich darüber Trainer Felix Kugler.
Er hofft darauf, dass der Knoten in der Fremde nun endlich platzt und sein Team das Gesicht aus den Auftritten in der Schänzle-Sporthalle jetzt auch vor den Toren Ulms zeigen kann.
Beim ehemaligen Drittligisten, der sich schon einige heiße Duelle mit der ersten Mannschaft der HSG lieferte, allerdings kein einfaches Unterfangen.
Mit 9:3 Punkten und erst einer Niederlage haben die Württemberger – so die HSG weiter – Kontakt zur Tabellenspitze.
In der Ulmer Kuhberghalle gelang am vergangenen Spieltag ein deutlicher 41:33-Erfolg gegen Leonberg-Eltingen.
„Wir wollen in Söflingen zeigen“, sagt HSG-Coach Kugler, „dass wir es auswärts besser können, als wir es in den vergangenen Auswärtsspielen gezeigt haben.“
Nach dem guten Saisonstart des kommenden Gegners und der Platzierung im Spitzenfeld sieht er jedoch eine „sehr schwere Aufgabe“, auf die Drittliga-Reserve zukommen.
Zumal Söflingen in dieser Spielzeit daheim noch ungeschlagen sei. Nicht leichter wird die Mission Auswärtssieg durch weitere Ausfälle, die den Kader noch mehr als zuletzt im Hegau-Bodensee-Derby zusammenschrumpfen lassen.
„Die Verletztenliste wird“, so Kugler, „immer länger.“ Gleichzeitig gibt er die Marschroute vor und betont dabei: „Wir wollen nicht jammern. Wir rücken noch enger zusammen und wollen das als Team kompensieren.“
Das Beste aus der schwierigen Situation machen wolle man, streicht er heraus und erhofft sich umso mehr eine große Lauf- und Kampfbereitschaft.
Kugler: „Wir wollen mit einem mutigen und couragierten Auftritt in Söflingen den Gegner maximal ärgern.“