Dabei entwickelte sich von Beginn an – so der TuS weiter – ein vollkommen offener Schlagabtausch. Keine der beiden Mannschaften konnte sich in der ersten Hälfte nennenswert absetzen, sodass es beim Stand von 15:15 in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel schienen die Hausherren das Spiel jedoch zunehmend zu kontrollieren. Angeführt von einem glänzend aufgelegten Philipp Schäffer, der insgesamt zehn Treffer markierte und einer kompakten Mannschaftsleistung erspielte sich der TuS Mitte der zweiten Halbzeit einen komfortablen Vorsprung.
Bis zur 45. Spielminute hätten die Steißlinger den Spielstand auf 26:22 nach oben schrauben können. Auch in der Folge hielten die Hausherren die Gäste auf Abstand.
Und bauten den Vorsprung durch einen sicher verwandelten Siebenmeter von Fabian Rihm in der 53. Minute nochmals auf 30:27 aus.
Was dann folgte, glich jedoch einem Albtraum aus Steißlinger Sicht: Im Angriffsspiel riss der Faden, während die Gäste aus dem Schwarzwald ihre Offensivpower noch einmal bündelten.
Tor um Tor holte Freudenstadt-Baiersbronn auf. Kurz vor Schluss gelang den Gästen der zu diesem Zeitpunkt kaum noch erwartete 30:30-Ausgleich.
Die TuS-Reserve fand in den hektischen Schlusssekunden keine passende Antwort mehr und so war es Nico Käser, der knapp 46 Sekunden vor dem Schlusspfiff den 31:30-Siegtreffer für die Gäste erzielte.
Die darauffolgende Auszeit der Steißlinger brachte keine Wendung mehr. Trotz einer über weite Strecken starken kämpferischen und spielerischen Leistung steht das Team am Ende mit leeren Händen da.
Und so müsste man sich aus Steißlinger Sicht nach dieser unglücklichen Heimniederlage im Tabellenkeller neu orientieren.
TuS Steißlingen II:
Rico Kuppel, Nico Maier (beide Tor); Philipp Schäffer (10), Patrick Euchner (6), Fabian Rihm (5/3), David Maier (3), Luis Stoller (3), Noah Stolpa (2), Simon Hilpert (1), Jonas Rimmele, Claudio Gattinger, Timo Zimmermann, Niklas Bartels.