Elchingen – Den Auftakt der neuen Landesliga-Saison haben sich die Handballerinnen des SC Lehr – laut Vereinsmitteilung – anders vorgestellt.
Denn sie mussten am Ende eine schmerzhafte und auch in der Höhe deutliche 10:34-Auswärtsniederlage gegen die HSG Langenau-Elchingen hinnehmen.
Dabei fing es – so der SC weiter – eigentlich vielversprechend an: In den ersten Minuten agierte das Team konzentriert und erzielte den ersten Treffer.
Doch nach dieser sehr kurzen ordentlichen Anfangsphase riss der Faden komplett. Plötzlich lief auf dem Spielfeld überhaupt nichts mehr zusammen.
Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel hätten den Gastgeberinnen reihenweise Bälle in die Hände gespielt. Und im Abschluss wurden im Minutentakt Fahrkarten geworfen, wodurch die gegnerische Torfrau regelrecht warmgeschossen worden sei.
Viel zu viele einfache Gegentore über Gegenstöße und vermeidbare technische Fehler bauten den Gegner immer weiter auf und führten zu diesem Ergebnis im ersten Saisonspiel, das der SC Lehr schnell vergessen möchte.
Doch trotz des herben Dämpfers gibt es auch positive Lichtblicke, auf die sich aufbauen lässt: Besonders erfreulich ist die Rückkehr von Bea Ruhland, die sich direkt nahtlos einfügte.
Sie war dazu in der Lage, viermal sehenswert für den SC Lehr im gegnerischen Tor einzunetzen. Jetzt gehe darum, den Mund abzuwischen, im Training hart an den Fehlern zu arbeiten und den Blick nach vorne zu richten.
SC Lehr I:
Sophia Getz, Luisa Müller (beide Tor); Sophie Guggenmoos-Schreyer (2), Sarah Haas, Manuela Hofbauer, Mia Hofmann, Natea Kuzma (1), Pia Schmid, Ronja Rössel (3), Alicia Ruhland, Beatrice Ruhland (4) und Victoria Woda.