Die dezimierte TSG-Reserve leistet sich in Summe zu viele Fehler

Friedrichshafen – Die Vorzeichen für das Bezirksoberliga-Auswärtsspiel bei der HSG Friedrichshafen-Fischbach sind – laut Söflinger Vereinsmitteilung – alles andere als optimal gewesen.

Mit einem stark dezimierten Kader und ohne Trainer reiste die TSG Söflingen II an den Bodensee. Am Ende stand eine verdiente 31:35-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Dabei erwischte die TSG – so der Verein weiter – einen guten Start und ging früh mit 2:0 in Führung. Doch anstatt Sicherheit zu gewinnen, entwickelte sich eine zerfahrene Partie.

Im Angriff fanden die Söflinger nur selten zu ihrem gewohnten Spiel. Weil die mannschaftlichen Abläufe nicht wie gewohnt funktionierten, mussten immer wieder Einzelaktionen für Torgefahr sorgen.

Zwar gelangen auf diese Weise zahlreiche Treffer, insgesamt fehlte jedoch die notwendige Struktur und Konsequenz im Angriffsspiel.

Auch die Stabilität in der Abwehr fehlte und man musste in der ersten Halbzeit 19 Treffer der Gegner hinnehmen. Beim Stand von 19:15 ging es in die Halbzeit.

Die „Zweite“ der TSG kämpfte sich in der zweiten Halbzeit zwar zurück und drehte die Partie sogar. Beim 22:23 nach 44 gespielten Minuten führte man wieder.

Und beim 26:24-Zwischenstand (48.) schien die Partie im Griff. Doch erneut fehlte die notwendige Konsequenz, um den Vorsprung auszubauen oder zumindest zu verwalten.

Die Gastgeber nutzten die defensiven Nachlässigkeiten konsequent aus und drehten die Begegnung ein weiteres Mal.

In der Schlussphase gelang es der TSG nicht mehr, ausreichend Durchschlagskraft im Angriff zu erzeugen. Friedrichshafen-Fischbach bestrafte die Fehler konsequent und setzte sich entscheidend ab.

Über die gesamte Spielzeit hätte die TSG-Reserve die Gastgeber nicht ausreichend in den Griff bekommen und lud Friedrichshafen-Fischbach durch zu einfachen Gegentoren immer wieder zurück ins Spiel ein.

Mehrfach erarbeitete man sich Führungen oder die Chance, das Spiel an sich zu reißen, gab diese Vorteile jedoch genauso schnell wieder aus der Hand. Weshalb man am Ende verdient verlor.

TSG Söflingen II:

Tim Eisele (9), Christopher-Marc Bräuninger (7), Valentin Klemens Engelhardt (7), Niklas Winger (3), Axel Rensch (2), Robin Siegle (2), Julius Welp (1), Benjamin Schönemann, Morten Vogt.