Die SVA-Handballerinnen dürfen erstmals einen klaren Sieg bejubeln

Ismaning – Die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach haben im dritten Spiel den ersten Sieg in überzeugender Manier geholt.

Bereits zur Pause hatte der SVA – laut Vereinsmitteilung von Reiner Jäckle – eine Sechs-Tore-Führung vorzuweisen. Nun wartet das erste Heimspiel der Saison.

Nach zwei unnötigen Niederlagen wollten die Allensbacherinnen – so Jäckle für den SVA weiter – in Ismaning unbedingt den ersten Saisonsieg einfahren – und genauso gingen sie auch ins Spiel.

Die Abwehr stand sicher, nur im Angriff dauerte es etwas, bis die Tore fielen. In der 9. Minute stand es dann bereits 4:1 für den SVA.

Vor allem die Abwehr stellte Ismaning vor große Probleme, denn in den ersten 18 Minuten trafen die Gastgeberinnen lediglich zwei Mal.

Die Gäste dagegen acht Mal. In der 27. Minute betrug der Vorsprung beim 14:7 sogar schon sieben Treffer. Die Seiten wurden dann beim Stand von 10:16 gewechselt.

Im zweiten Durchgang seien die Ismaningerinnen dann besser ins Spiel gekommen und holten auf. Näher als bis zum 14:18 in der 37. Minute kamen sie aber nicht mehr ran.

Tore von Leni Lauterbach und Katja Allgaier stellten den alten Vorsprung wieder her. Bis zur 44. Minute hielten die Gastgeberinnen dann trotz zweier Zeitstrafen mit.

Dann aber brach der SVA aber nicht mehr ein, wie in den ersten beiden Spielen. Ganz im Gegenteil: Mit Treffern von Katharina Bok und zwei von Jule Schuster wurde der Vorsprung sogar ausgebaut.

Marie Teusch war es vorbehalten, in der 52. Minute erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung zu erzielen (29:19). Dies sei die Vorentscheidung gewesen.

Leni Lauterbach erzielte in der 56. Minute das 33:21 für den SVA. Danach kam Ismaning noch einmal bis auf den 23:33-Endstand heran.

Bemerkenswert war, dass Allensbach im gesamten Spiel nicht eine Zeitstrafe kassierte und Greta Rinkeviciute alle drei Siebenmeter verwandelte.

„Wir waren vor allem in der ersten Hälfte in der Abwehr unglaublich stark“, sagte SVA-Trainer Martin Gerstenecker nach der Partie.

„Wir hätten viel höher führen können, weil wir sogar noch klare Chancen nicht genutzt haben.“ Dennoch war der Gästecoach hoch zufrieden mit seinem Team.

Er  füte hinzu: „Auch in Hälfte zwei, als wir kurzzeitig in Angriff fehleranfällig waren, blieb die Defensive absolut stabil.“

Trotz des Kantersieges gab es bei den Allensbacherinnen einen Wermutstropfen. Denn nach der Partie gab es gleich zwei angeschlagenen Spielerinnen.

Jennifer Heinstadt hat einen Pferdekuss am Hüftgelenk abbekommen. „Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist und sie unter der Woche wieder fit wird“, so der SVA-Trainer.

Schlimmer erwischt habe es Fitore Aliu Berisha, die im Spiel umgeknickt ist. Sie muss erst einmal zum Arzt.

SV Allensbach I:

Bettina Woike, Katharina Imhof (Tor); Lisa Hofsäß, Jule Böhler (1), Katharina Bok (4), Fitore Aliu Berisha (2), Jule Schuster (5), Greta Rinkeviciute (8/3), Leni Lauterbach (4), Laura Strlek, Miriam Borrmann, Marie Teusch (6), Katja Allgaier (3), Jennifer Heinstadt.